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Tote Wildgänse in Sendenhorst befallen

Warnung an Züchter: Wildvogel-Pest im Kreisgebiet

Kreis Warendorf

Nach dem Fund von toten Wildgänsen ist hochpathogenes Aviäres Influenzavirus vom Typ H5N8 festgestellt worden. Der Kreis hat den Ausbruch der Wildvogelgeflügelpest festgestellt.

wn

Gefügelhalter sollen ihre Bestände vor Kontakt mit Wildvögeln schüt­- Foto: Carsten Borgmeier

Bei der Untersuchung von vier in Sendenhorst aufgefundenen Wildgänsen hat das Friedrich-Loeffler-Institut hochpathogenes Aviäres Influenzavirus vom Typ H5N8 nachgewiesen. Der Befund wurde dem Kreis Montag übermittelt. Daraufhin wurde der Ausbruch der Wildvogelgeflügelpest bei Gänsen amtlich festgestellt.

Kreisveterinäramt, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz und Landwirtschaftsministerium haben entschieden, vorerst von einer allgemeinen Aufstallungsanordnung sowie der Einrichtung eines Sperrbezirks abzusehen.

Dennoch ruft der Kreis alle Geflügelhalter (Klein- und Hobbybetriebe inbegriffen) erneut auf, die Biosicherheit ihrer Geflügelhaltungen zu überprüfen und Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergreifen. Kontakte zu Wildvögeln sollten auf jeden Fall vermieden werden, Halter ihre Ställe vor unbefugtem Zutritt schützen. Desinfektionsmittel für Ein- und Ausgänge, getrenntes Schuhwerk für den Stall, strikte Trennung zwischen Straßen- und Stallkleidung sowie gründliches Händewaschen vor der Verschleppung des Virus durch Menschen.

Ausbrüche und der Verdacht muss beim Veterinäramt angezeigt werden. Totfunde von Wildvögeln der Ordnungen Hühnervögel (z.B. Fasan), Gänsevögel, Schreitvögel Regenpfeiferartige und Lappentaucherartige sollten telefonisch oder per Mail gemeldet werden:   0 25 81 / 53 39 01, E-Mail Amt39@kreis-warendorf.de.

Das Friedrich-Loeffler-Ins­titut informiert über Krankheit, aktuelle Lage und stellt Merkblätter mit Hinweisen zur Biosicherheit bereit.

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