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SonVida am Feldmarksee: Restaurant und Kiosk werden modernisiert

Lieferengpässe verzögern Eröffnung

Sassenberg.

Ob nach Feierabend oder am Wochenende: Der Feldmarksee ist ein Urlaubsort vor der eigenen Haustür. Und so ein besonderer Ort bekommt auch eine besondere Gastronomie. Deshalb wird gerade das SonVida umgebaut: Restaurant und Kiosk bekommen eine Frischzellenkur. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht die Probleme mit Materialien und Zulieferern wären. Deshalb verzögert sich nun die Eröffnung beider neuer Locations – auch wenn die Sonne noch so wunderbar strahlt.

Von Peter Sauer

Mit Hochdruck laufen die Arbeiten für das neue SonVida-Restaurant und den neuen Kiosk im vorderen Bereich. Foto: Peter Sauer

Das frische Blau des Frühlingshimmels spiegelt sich idyllisch im Feldmarksee. Strand und Uferbereich laden förmlich dazu ein, das derzeit besonders schöne Wetter zu genießen und den Winter zu verabschieden.

Restaurant und Kiosk werden aufgewertet

Am ehemaligen Heimathafen, dem jetzigen SonVida, herrscht Frühjahrsputz im größeren Stil. Dort wird fleißig gehämmert, gefräst, gebohrt und geklebt. Die Handwerker und das SonVida-Team um Inhaber Sebastian Schraets (37) und Frank Weingarten (51) tun ihr Bestes, um ihrer Gastronomie am Piratenschiff eine Frischzellenkur zu verpassen.

Direkt unter dem Piratenschiff liegt der Sandstrand des Feldmarksees. Foto: Peter Sauer

Seit ein paar Tagen steht bereits die 22 Meter lange zusammen schiebbare Fensterfront, die von den Mitarbeitern der Firma Gebrüder Giannakakis eingesetzt worden ist und die ganzjährlich eine tollen Ausblick auf den Feldmarksee bietet.

Zeitplan verrutscht

Kleiner Wermutstropfen: Leider verschiebt sich sowohl die Eröffnung des Kiosks (im vorderen Bereich) als auch des Restaurants (mit 60 Indoor-Plätzen) von Ende März/Mitte April auf Ende April/Anfang Mai, wie Frank Weingarten auf Nachfrage dieser Zeitung aus jetziger Sicht vorsichtig kalkuliert.

Der Grund: Es gibt Engpässe bei der Holzlieferung (für Boden und Decken), bei den Elektroarbeiten und vor allem der wichtigen Lüftungsanlage. Derzeit ist Frank Weingarten auch mit der Personalakquise beschäftigt, was – nach zwei Jahren Pandemie – auch keine leichte Aufgabe ist. „Wir suchen einen Koch und Küchenhilfen, Servicepersonal in allen Bereichen sowie Putzfrauen.“ Bewerben kann man sich am besten online unter www.sonvida.de/jobs. Kommende Woche kommen die Gärtner, um das Terrain rund um die Gastronomie auf Vordermann zu bringen.

Ein Großteil der Außenterrasse des neuen SonVida befindet sich bald auf dem Piratenschiff. Foto: Peter Sauer

„Wir stehen in den Startlöchern und freuen uns sehr, allen Besuchern des Feldmarksees unsere Leistungen anbieten zu können“, sagt Frank Weingarten. „Unser gesamtes Team arbeitet mit Hochdruck daran, Kiosk und Restaurant zeitnah eröffnen zu können.“ Auf dem Piratenschiff und der Terrasse sollen künftig bis zu 300 Gäste bewirtet werden.

Rund 400 000 Euro haben Frank Weingarten und Sebastian Schraets in die Hand genommen. Die komplett einsehbare Küche und der mediterrane Pizzaofen auf drei Etagen bilden das Herzstück des Restaurants. Der Ofen muss auch groß genug sein, denn Spezialität des Hauses ist eine 43 Zentimeter große Pizza, die man wahlweise auch zu zweit verzehren kann.

Für den Sommer sind freitags und samstags „Lust auf Meer“-Abende am Feldmarksee mit Leckerbissen und Loungemusik geplant.

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