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Fazit der Frühjahrskirmes

3000 Besucher am Sonntag

Ostbevern

Ein rundum gelungenes Wochenende. Die Macher der Ostbeverner Frühjahrskirmes sind überaus zufrieden. Drei Tage volle Straßen zwischen den Buden und Fahrgeschäften im Ortskern mit „ein bisschen Normalität“. Allein am Sonntag zählte die Verwaltung rund 3000 Besucher.

Von Anne Reinker und Daniela Allendorf

Stelzenläufern Foto: Daniela Allendorf

Die drei Tage Kirmesvergnügen sind vorbei. Mit der Bilanz können die Organisatoren mehr als zufrieden sein. Viele fröhliche Besucher, ein buntes Programm und nicht zuletzt das sonnige Wetter sorgten für Hochbetrieb im Ortskern.

„Alle waren glücklich, sich in solch einer Atmosphäre wieder treffen zu können“, war der Eindruck von Yvonne Ganzert. „Ein bisschen Normalität ist wieder eingetreten.“ Gefreut habe sie sich besonders über die Kinder, die in den Karussells sichtbar viel Spaß hatten.

Yvonne Ganzert

Schon am Freitag seien deutlich mehr Besucher auf der Kirmes gewesen, als noch in den Jahren vor „Corona“, sagt Ganzert. Auch am Samstag seien die Straßen im Ortskern voll gewesen.

Natürlich habe man auch Glück mit dem Wetter gehabt, führte die Verwaltungsmitarbeiterin und Mit-Organisatorin weiter aus. Konkrete Schätzungen über die Besucherzahl konnte sie für den Sonntag nennen: Am Sonntagnachmittag kam man auf etwa 1700 Gäste. Insgesamt an diesem Tag auf über 3000.

Die Rückmeldung des Betreibers eines Getränkestands unterstrich die Zahlen und den Eindruck der Verwaltung, dass die Besucherzahlen überaus gut waren. Denn auch an den Abenden sei deutlich mehr als in den Vorjahren los gewesen. „Das mag auch an dem Programm liegen“, meinte Yvonne Ganzert. Schließlich habe man versucht, an jedem Tag zusätzlich zum „normalen Kirmesprogramm“ etwas zu bieten. Bands, Ballonkünstler, Puppenbühne, Feuershow und die Feen – „Die kamen am Sonntag bei den Kindern besonders gut an“, sagt Ganzert – hätten sicherlich ihren Beitrag geleistet. Die Schausteller seien ebenfalls gut zufrieden. „Hoffentlich haben sie gute Einnahmen gemacht“, sagte Ganzert.

Dem stimmte Heinz Bader, der die Koordination bei den Standbetreibern vornahm, zu. „Die Schausteller waren mehr als zufrieden“, berichtete er. Was ihn ebenso freute: „Die Organisation der 39 Betreiber hat beim Auf- wie auch beim Abbau sehr gut geklappt.“ Schon am frühen Montagmorgen war die Kirmesmeile so gut wie abgebaut.

Mehr Parkplätze zur Verfügung

In den Abendstunden und nachts war auch ein Sicherheitsdienst eingesetzt, um in erster Linie dem Problem der „Wildpinkler“ Herr zu werden. „Da gab es in den Vorjahren mal arge Probleme“, sagt Yvonne Ganzert. Auch diesmal habe es mehrere Verwarnungen gegeben.

Bereits im Vorfeld mussten die Organisatoren der veränderten Situation rund um das Rathaus Rechnung tragen. Zunächst habe man Sorge gehabt, dass es mit den Fahrgeschäften auf dem K+K-Parkplatz nicht passen könne. „Aber am Ende passte es besser als vorher, und es standen sogar noch mehr Parkplätze zur Verfügung“, freut sich Ganzert.

Insgesamt hat das Kirmeswochenende die Gemeinde bisher rund 15.000 Euro gekostet. „Unser Budget dabei liegt bei 4000 Euro“, sagt Ganzert, die auch optimistisch ist, dass die Verwaltung das einhalten kann. Denn ein großer Teil der Kosten soll über die Standgebühren der Schausteller und die zahlreichen Sponsorengelder refinanziert werden.

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