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Dr. Michael König ist neuer DRK-Vorsitzender

3000 Stunden im Einsatz

Ostbevern

Der DRK-Ortsverband hat einen neuen Vorsitzenden. Die Jahresversammlung wählte in diesem Jahr in Präsenz Dr. Michael König in dieses Amt. Auch die Bilanz, die zunächst mal das Jahr 2019 in den Blick nahm, sah äußerst zufriedenstellend aus.

Von Anne Reinker

Sie gehören jetzt dem neu gewählten DRK-Vorstand an (v.l.): Agnes Schmack, Josef Lehmbrock, Klaus Uhlenhake, Philipp Dangmann, Torsten Röhl, Fridolin Sicking, Dr. Michael König und Christian Gerlach. Foto: Anne Reinker

Zwar etwas verspätet, aber dafür in Präsenzteilnahme absolvierte am Montag der Ortsverband des DRK seine Jahresversammlung. Im Rahmen dieser wählten die Mitglieder mit Dr. Michael König einen neuen Vorsitzenden für den Ortsverband. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war der Bericht von Christian Gerlach, der die Arbeit der aktiven DRK‘ler detailliert erklärte.

„Wir hinken ein wenig hinterher“, meinte Klaus Uhlenhake zur Eröffnung, denn es galt noch, das Jahr 2019 abzuschließen. Dass das natürlich nur auf die Terminierung der Versammlung bezogen war, zeigte der Geschäftsbericht von Christian Gerlach. Denn in ihm war ersichtlich, dass die DRK-Mannschaft gut zu Fuß und voller Einsatzbereitschaft ist.

Schon das Ergebnis der Blutspende sprach dafür, denn dank der 14 Ehrenamtlichen konnten 782 (im Vorjahr 757) Bürger zum Aderlass antreten. Im Bereich der Bereitschaft hat sich die Anzahl der Notfälle für die First Responder deutlich erhöht – und zwar von 49 (in 2018) auf 99 Einsätze.

Erhöhte Zahl an Notfalleinsätzen

Ausrücken musste das DRK zu einem Bauernhof- sowie einem Feldbrand und einer Evakuierung im Zusammenhang mit einem Gasleck. „Nach den Einsätzen kam von allen Beteiligten ein gutes Feedback“, berichtete Christian Gerlach. „Die Zusammenarbeit läuft gut.“ Ähnlich sei das auch bei vereinsübergreifenden Übungsaktivitäten. „Es gibt eine gute Vernetzung mit den weiteren Hilfsorganisationen“, hatte Gerlach feststellen können. Ebenfalls beim Drogenpräventionsprogramm der Gemeinde vor zwei Jahren.

Auch Ausbildungen fanden wieder statt, unter anderem für das richtige Vorgehen bei Einsätzen, in denen Stromversorgungsgeräte eine Rolle spielen. „Das war eine sehr anspruchsvolle Ausbildung“, resümierte der Rotkreuzleiter. Sanitätsdienste fanden in Summe an 38 Tagen statt. Unter dem Strich kommt das DRK für 2019 auf eine ähnliche Gesamtzahl wie im Vorjahr: 3000 Stunden waren die Aktiven für ihre Mitbürger im Einsatz, 200 Stunden wurden davon überörtlich geleistet und 900 entfielen auf den Sanitätsdienst.

Für das Jugendrotkreuz ist Sophie Stockhorst verantwortlich, die ebenfalls einen Einblick gab: Aktuell gibt es eine Jugendgruppe, die sich normalerweise einmal wöchentlich in der DRK-Unterkunft trifft und spielerisch mit der Ersten Hilfe und dem Rettungswesen beschäftigt.

100 Kinder im DRK-Kindergarten betreut

Ebenfalls „einen guten Job“, so Klaus Uhlenhake, machen die Verantwortlichen im DRK-Kindergarten, in dem hundert Kinder betreut werden. Bevor die Anwesenden Dr. Michael König als neuen ersten Vorsitzenden in ihren Reihen aufnahmen, sprach Klaus Uhlenhake dessen Vorgänger, Wolfgang Annen, Anerkennung „für die hervorragende Arbeit, die er für das DRK geleistet hat“ aus. Uhlenhake wurde als zweiter Vorsitzender wiedergewählt, die Suche nach einem Schriftführer dauert noch an. Dr. Michael König begründete die Übernahme des Amts als erster Vorsitzender damit, dass die „Einsatzbereitschaft elementar für die Gesellschaft“ sei.

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