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Verein „Ndaba-Ostbevern“ zieht Bilanz

480 Personen pro Jahr unterstützt

Ostbevern

Trotz der Pandemie hat der Verein „Ndaba-Ostbevern“ in den vergangenen zwei Jahren in Ruanda viele Hilfe leisten können.

-rei-

Foto: Anne Reinker

Auch wenn in Ruanda wie auch in Deutschland wegen Corona viele Aktivitäten ausgesetzt werden mussten, kann der Verein „Ndaba-Ostbevern“ die vergangenen zwei Jahre durchaus mit positiven Eindrücken abschließen. Denn Dank großzügiger Spenden konnte die afrikanische Bevölkerung in dem Partnerland auch in der letzten Zeit unterstützt werden. Die Jahresversammlung bot den Anlass, die Aktivitäten Revue passieren zu lassen. Zudem standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.

„Mit Beginn der Pandemie haben wir den Schwerpunkt auf die Unterstützung der leidenden und hungernden Bevölkerung gelegt“, sagte Angelika Whitehead. Fast 20 000 Euro konnte der Verein an die Partner in der Region Ndaba überweisen, um den Bürgern dort den Kauf von Grundnahrungsmitteln zu ermöglichen. Es konnten pro Jahr 480 Familien, und damit insgesamt etwa 5000 Personen, mit dem Nötigsten versorgt werden, erläuterte die Vorsitzende.

Die gleiche Unterstützung wie in den Vorjahren seitens der Gemeinde sicherte Jochem Neumann zu, der als stellvertretender Bürgermeister die Versammlung besuchte.

„Es ist toll, dass sich so viele Menschen für die Thematik interessieren“, freute sich Karin Dilling, die das in ihrem Kassenbericht mit Zahlen belegen konnte.

Arbeit an Ausbildungsstätte geht weiter

Von Karin Dilling musste sich der Vorstand verabschieden, denn die Kassiererin verließ aus persönlichen Gründen die Leitungsriege. Diesen Posten übernahm Frank Düring, der seine bisherige Verantwortung als stellvertretender Vorsitzender an Margret Dieckmann-Nardmann abgab. Joana Zerfowski wurde in ihrem Amt als Schriftführerin wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Katja Böwing als Beisitzerin.

Weiter in Arbeit in Rugabano/Ruanda ist die Ausbildungsstätte, deren Bau vor fünf Jahren beschlossen wurde. 2019 konnte das Gebäude an die örtlichen Behörden übergeben worden. Noch fehlen jedoch zwei Räume, so dass die Schule noch nicht staatlich anerkannt ist. Auch sind aufgrund von Covid-19 Vorrichtungen für die Sicherung der Hygiene notwendig geworden.

Die Unterrichtsräume für die Schneiderei werden aber schon gut genutzt. „Wir werden jetzt auf jeden Fall die Ausbildungsstätte weiter ausbauen“, machte Angelika Whitehead in ihrem Bericht deutlich.

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