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Straßenschilder angebracht

Ab jetzt nur noch „Zur Gräfte“

Ostbevern

Nun ist es für jedermann deutlich erkennbar. Der Michael-Keller-Weg in Ostbevern gehört der Vergangenheit an. Die Mitarbeiter des Bauhofes haben in dieser Woche das Schild mit dem neuen Straßennamen „Zur Gräfte“ angebracht.

Der Michael-Keller-Weg heißt nun Zur Gräfte. Mitarbeiter des Bauhofes haben in dieser Woche die neuen Straßennamenschilder angebracht.  Foto: Gemeinde Ostbevern

Der Gemeinderat hatte im November des vergangenen Jahres der Umbenennung der Straße zugestimmt, nachdem ein Missbrauchsgutachten des Bistums Münster den Straßennamensgeber, den ehemaligen Bischof Michael Keller, stark belastet hat. Ihm wird in der Studie ein zum Teil eklatantes Fehlverhalten im Umgang mit Missbrauchstätern vorgeworfen.

Für die Ostbeverner Kommunalpolitiker war das der Anlass, eine Umbenennung der Straße zu erwirken. Auch die Anwohner hatten sich für eine Änderung des Straßennamens ausgesprochen. In Anlehnung an die örtliche Lage sowie der bereits in dem Wohngebiet vorhandenen Straßenbezeichnungen schlugen sie als neuen Straßennamen „Zur Gräfte“ vor. Ein Vorschlag, dem der Gemeinderat einstimmig folgen konnte.

Alter Straßenname durchgestrichen

Mit der Anbringung des neuen Straßenschildes wurde der Straßenumbenennung nun auch optisch Rechnung getragen. Das bisherige Straßennamensschild bleibt allerdings noch für eine Übergangszeit von einem Jahr unter dem neuen Schild hängen, der Straßenname ist darauf aber deutlich durchgestrichen.

Die Gemeindeverwaltung wird die Anwohner nun mit der Bitte anschreiben, zum Beispiel die Adressen in den Personalausweisen und in den Kraftfahrzeugpapieren ändern zu lassen. Diese Änderungen sind für die Anwohner kostenlos. Zudem wird die Verwaltung die neue Straßenbezeichnung unter anderem an die Feuerwehr, die Polizei, die Rettungsdienste, das Finanzamt, das Grundbuchamt, die Post, die Stadtwerke Ostmünsterland, die TEO AöR und an die örtlichen Versicherungen weitergeben.

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