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Öffentliches Bücherregal

Abwechslungsreiches Angebot für alle Leseratten

Ostbevern

Auch in Ostbevern gibt es seit kurzem ein Öffentliches Bücherregal. Nach dem Tauschprinzip werden Bücher nicht direkt nach dem ersten Mal Lesen entsorgt, sondern können mehrfach von Buchliebhabern gelesen werden,

wn

Offizielle Inbetriebnahme des Offenen Bücherregals im Buswartehäuschen vor der St.-Ambrosius-Kirche: Quartiersmanager Lambertus Borgmann und Anita König haben das Offene Bücherregal bereits mit einigen Büchern bestückt. Foto: Gemeinde Ostbevern

Ostbevern ist um ein weiteres Angebot reicher. Das erste Offene Bücherregal wurde jüngst in Betrieb genommen. Anita König, die gemeinsam mit Sandra Zietz und Elke Langmeier die Betreuung übernommen hat, und Lambertus Borgmann, im Rathaus für Quartiersentwicklung sowie Ehrenamt zuständig, befüllten die robuste Stahlkonstruktion im Buswartehäuschen vor der St.-Ambrosius-Kirche mit den ersten Büchern.

So steht nun ab sofort allen Ostbevernern sowie Gästen der Bevergemeinde eine kostenlose „Freiluft-Bibliothek“ zur Verfügung. Von Adler-Olson bis Záfon, von Belletristik bis Krimi und sogar Kinderbücher – das Offenes Bücherregal hat für Lesebegeisterte eine bunte Vielfalt an unterschiedlichen Lektüren zu bieten.

Jeder kann nach dem Tauschprinzip Bücher, die nicht mehr benötigt werden, in das Regal hineinstellen oder herausnehmen, sie tauschen oder behalten – ohne jegliche Formalitäten, rund um die Uhr, an jedem Tag im Jahr. Ein tolles Sharing-Prinzip, denn so werden die Bücher nicht direkt nach dem erstmaligen Lesen entsorgt, sondern können von mehreren Buchliebhabern gelesen werden, heißt es von der Gemeinde.

Für Lambertus Borgmann trägt das Regal in jedem Fall zu einer Belebung des öffentlichen Raums bei. „Ich bin davon überzeugt, dass sich hier ein Treffpunkt bilden wird, an dem Menschen nicht nur in den Bus ein- und aussteigen, sondern an dem sie auch miteinander ins Gespräch kommen“, ist er zuversichtlich, dass das Angebot gut angenommen wird. Das hofft auch Anita König, die sich sehr engagiert für die Realisierung eingesetzt hat: „Bevor ein Buch zu Hause im Regal verstaubt und nie wieder herausgeholt wird, ist das Offene Bücherregal doch eine tolle Möglichkeit, die Lektüre auch anderen zur Verfügung zu stellen“, wirbt sie dafür, die Kultur des Teilens zu unterstützen.

Das knapp 2000 Euro teure Projekt wurde zu 80 Prozent aus dem Landesförderprogramm VITAL.NRW gefördert.

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