Volksliedersingen

Alle Stühle besetzt

Ostbevern

In Ostbeverns Heimathaus wurden wieder gemeinsam Heimatlieder gesungen. Die Veranstaltung kam so gut an, dass am Ende kein Platz mehr frei war.

Anne Reinker

Erich Harenbrock (l.) und Hans Unland gehörten wie auch Alfred Stiller zu den Organisatoren des Volksliedersingens. Foto: Anne Reinker

Wer meint, das Singen von Volksliedern sei „out“, liegt zumindest bei den Heimatverbundenen in der Gemeinde verkehrt. Dazu gehörten am Sonntag die Besucher des „Volksliedersingens“, die im Heimathaus zusammenkamen. Die Organisatoren hatten eine umfangreiche Auswahl aus dem traditionellen Liedgut getroffen.

Franz-Josef Elberich begrüßte die Anwesenden. Der Vorsitzende freute sich, dass nach der Premiere im vergangenen Jahr wieder alle Stühle besetzt waren. Für jeden der Besucher war etwas dabei: Seemanns- und Wanderlieder wechselten sich mit regionalen oder auch lustigen Stücken ab. Instrumental begleiteten Erich Harenbrock mit dem „Trekkebühl“ und Gitarrist Hans Unland die Veranstaltung. Bei manchem der Lieder gab es durch Alfred Stiller noch etwas Hintergrundwissen dazu. So konnte er unter anderem berichten, dass das Lied „Freut euch des Lebens“ früher mal zum Pflichtgesang der Viertklässler gehörte.

Alfred Stiller wie auch Erich Harenbrock und Hans Unland hatten sich mit den Vorbereitungen nicht leicht getan. Über 20 Stücke trugen das Dreigespann zusammen, nicht ohne sie vorher einer inhaltlichen Überprüfung zu unterziehen. Denn so manche der früheren Lieder passen nicht mehr in die heutige Zeit.

Doch die ausgewählten Werke aus mehreren Jahrhunderten, deren Texte von Tobias Brandes per Beamer an die Leinwand geworfen wurden, sorgten für allgemeine Begeisterung der Sangesfreudigen.

Gegen Ende dürften sich die Besucher einig gewesen sein, dass das Volksliedersingen auch im nächsten Jahr auf dem Programm des Heimatvereins stehen sollte.

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