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Internationaler Frauentreff besteht seit über 50 Jahren

Anderen Kulturen ganz ungezwungen begegnen

Ostbevern

Beim internationalen Frauentreff können aus Fremden Freundinnen werden. Nach zweieinhalb Jahren Corona-Zwangspause gab es nun die erste Zusammenkunft. Und weitere sind geplant.

-rei-

Foto: Anne Reinker

Die Frauen und Kinder, die am Samstag den Kaminraum in der alten Begegnungsstätte betraten, haben eines gemeinsam: Sie sind offen für Neues. Für andere Kulturen und fremde Menschen. Beim internationalen Frauentreff können aus Fremden Freundinnen werden. Nach zweieinhalb Jahren Corona-Zwangspause gab es nun die erste Zusammenkunft.

Seit über 50 Jahren gibt es den internationalen Frauentreff, wie Mechthild Freßmann sagte. Und anlässlich des zehnten Todestages von Barbara Backhaus, die die Gruppe Anfang der 70er-Jahre für türkische Einwanderer und deren Integration ins Leben rief, wurde bei der Zusammenkunft der Gründerin gedacht.

Bei Tee, Kaffee und Leckerem aus dem „Mitbring-Buffet“, das ebenso wie die Gäste immer international ausfällt, kamen die Frauen ungezwungen ins Gespräch. Aktuell stammen die Teilnehmerinnen meist aus der Türkei, dem Irak, Polen, Somalia, Syrien und natürlich aus Deutschland. Es ist keine feste Gruppe, alle interessierten Frauen jeglicher Nationalitäten sind willkommen.

„Der Austausch, das voneinander lernen ist das wichtige“, erklärt Mechthild Freßmann, die die Leitung der Gemeinschaft vor vielen Jahren übernahm. „Manchmal kann man sich gegenseitig weiterhelfen“, sagte sie im Weiteren. Sei es bei beruflichen Dingen, dem Erlernen der Sprache und zu weiteren Themen. Die Geselligkeit stehe im Vordergrund, betonte Freßmann.

Insgesamt, so die Gruppenleiterin, „macht die Gruppe total Spaß“. Über noch mehr Besucherinnen würde sie sich freuen. Die Treffen finden an jedem zweiten Samstag im Monat um 15 Uhr im Edith-Stein-Haus statt.

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