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Ostbeverner beteiligen sich an Aktion „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“

Ausspannen und genießen

Ostbevern

Es war Balsam für die Seele: Einige Ostbeverner beteiligte sich an der Aktion „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ und öffneten ihre Kleinode. Das kam bei den Besuchern bestens an.

Von Anne Reinkerund

Foto: Anne Reinker

Der Besuch von Veranstaltungen war lange Zeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Mit der Aktion „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ wurde nun zu gleich mehreren Ausflugszielen in der Region eingeladen. In der Bevergemeinde beteiligten sich die Familien Antemann, Siemann und Seeburg an der Aktion. Sie öffneten ihre Gartentore für die Öffentlichkeit, natürlich unter Vorsichtsmaßnahmen.

Im Garten von Annette und Josef Siemann konnten die Besucher ausgiebig lustwandeln, denn auf etwa 2000 Quadratmetern gab es Stauden, Rosen, Gemüse und allerhand mehr in liebevoll angelegten Beeten und lauschigen Ecken zu entdecken. „Hier gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu sehen“, erfreut sich Annette Siemann selbst immer wieder. Im Juni sind es beispielsweise die Ramblerrosen, die über Bögen und Spalieren wuchern.

Die Nähe zur Natur bei der Gartengestaltung zu behalten, ist wichtig für Familie Siemann. Daher achtet sie darauf, dass sich Ökologie und Ästhetik in ihrem alten Bauerngarten verbinden lassen. Viele Insekten fühlen sich hier zu Hause. Ein Insektenhotel? Ist bei Siemanns angesichts der blühenden Vielfalt nicht notwendig.

Für die Interessierten war der Gartenbesuch nicht nur eine Möglichkeit sich über die Pflanzenwelt zu informieren, sondern sie auch einfach nur zu genießen. „Die Leute sind froh, dass sie mal wieder rauskommen“, meinte Annette Siemann, die sich seit zehn Jahren an der Aktion beteiligt. Zur Freude der Gäste bot sie für den Spaziergang durch den Garten Waffeln und Kaffee zum Mitnehmen an.

Begeistert zeigten sich die Besucher auch im riesigen Biotop von Dietlind und Volker Seeburg, das wohl kaum mit anderen Gärten vergleichbar ist. Das meinte auch eine Besucherin aus Lienen: „Das ist ein magischer Ort“, sagte sie. Und: „Hier wachsen überall ganz besondere Pflanzen“, lobte die Besucherin mit Blick über das etwa 9000 Quadratmetern große Areal. Hier gab es für die Gartenliebhaber viel zu sehen, aber auch zu hören, denn ein kleiner Hobbychor aus Herzebrock gab sein Bestes. Die Frösche schlossen sich mit Gequake an.

Mit der weitgehend naturbelassenen Fläche und dem Gemüseanbau beeindruckten die Künstlerin und der Gärtner die Gäste. Verschiedene Skulpturen aus dem eigenen Atelier boten zusätzliche Reize.

Auch der entspannte Streifzug durch den Garten von Regina und Martin Antemann streichelte die Seele. Exakt geschnittene Formgehölze, ein Teich mit kleiner Terrasse und alter Wasserpumpe sowie die liebevoll angelegten Gemüse- und Blumenbeete ließen die Tourteilnehmer immer wieder innehalten.

Viele teils selbst hergestellten Dekorationen ergänzten die Gartengestaltung und gaben Anregungen für die eigenen Rabatten zu Hause.

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