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Strom-Unfall: Fahrer hat großes Glück

Bagger reißt 30.000-Volt-Freileitung ein

Ostbevern

Großes Glück hatte am Mittwoch der Fahrer eines Baggers der in Ostbevern mit seiner Baggerschaufel drei Leiterseile einer 30.000-Volt-Leitung beschädigte

Hier, in der Nähe von Brock, riss die Baggerschaufel die Freileitung zu Boden. Foto: Westnetz

Großes Glück hatte am Mittwoch der Fahrer eines Baggers, der in Ostbevern, Nähe Brock, gegen 11 Uhr mit seiner Baggerschaufel drei Leiterseile einer 30.000-Volt-Leitung beschädigte. Eines der drei Seile riss und fiel zu Boden. „Sofort lösten die automatischen Sicherheitseinrichtungen im Stromnetz aus und schalteten die Leitung ab. Der Baggerfahrer bleib unverletzt, hat sofort richtig reagiert und sich beim Netzbetreiber, der Westnetz GmbH, gemeldet“, teilte das Unternehmen mit.

Betroffen von dem Ausfall der Stromversorgung waren zwei Windparks und ein Photovoltaik-Park, die während dieser Zeit nicht ins Stromnetz einspeisen konnten. „Mitarbeitende von Westnetz fuhren direkt zum Unfallort und kümmerten sich schnellstmöglich um die Reparatur der Freileitung. Gegen 14.30 Uhr war die Leitung nach Unternehmensangaben repariert und konnte wieder zugeschaltet werden“, heißt es weiter.

Das Regionalzentrum Münster der Westnetz GmbH ist an zehn Technikstandorten im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe verantwortlich für Planung und Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Strom-, Gas-, Wasser- und Breitbandnetzen. Von hier werden über 16.000 Kilometer Stromleitungen in der Mittel- und Niederspannung und fast 4000 Kilometer Gasleitungen betrieben. Über 60.000 Gasanschlüsse und über 140.000 Stromanschlüsse profitieren von den Netzen. So sorgt Westnetz für eine Energie- und Breitbandversorgung.

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