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Sommertreffen des Vereins Wi(h)r stößt auf große Resonanz

Bekanntschaft und dann Freunde

Ostbevern

Begegnungen standen im Mittelpunkt des Sommertreffens des Vereins „Wi(h)r“ auf der Wiese hinter der Kirche. Für die Verpflegung sorgte ein großes Mitbring-Buffet, das die kulinarischen Seiten der Nationen widerspiegelte.

Von Anne Reinker

Foto: Viel los war am Sonntag beim Sommertreffen, zu dem der Wi(h)r-Verein zur Kirchwiese einlud. Foto: Anne Reinker

Von vielen Händen getragen wurde das Sommertreffen des Wi(h)r-Vereins, der sich für das Miteinander der Nationalitäten und Kulturen im Ort einsetzt. Das Engagement, das die Organisatoren, darunter auch viele aus der Christlichen Gemeinde, aufbrachten, wurde mit den zahlreichen Besuchern auf der Wiese hinter der Kirche belohnt.

„Fremd ist nur der, den man nicht kennt“, sagte Christian Kötter in seiner Begrüßung, die von Nina Peters übersetzt wurde. Habe man sich erst einmal kennengelernt, sei man bekannt, führte der Vereinsvorsitzende aus. „Und aus Bekanntschaft kann Freundschaft erwachsen“, sagte Kötter. „Lernen wir also einander kennen.“

Dazu gab es alle Möglichkeiten, denn die Organisatoren konnten für ihr Programm am Sonntag weitere Institutionen in ihr nunmehr viertes Sommertreffen einbinden. Der BSV Ostbevern beispielsweise kam mit vielen Spielmöglichkeiten zur Kirchwiese, so dass sich die Kinder austoben konnten. Zudem hatten die Kinder die Möglichkeit, sich schminken zu lassen; am Abend verließen sie das Begegnungsfest als Schmetterlinge und Löwen.

Informationen rund um das Thema Flüchtlingshilfe und Integration

„Die Möglichkeiten hier, Kontakte zu knüpfen, sind sehr gut“, meinte Heinz-Josef Zumhasch, einer der Aktiven, mit Blick auf das Geschehen. Neben Spiel und Spaß gab es an Ständen einiger Organisationen Informationen rund um das Thema Flüchtlingshilfe und Integration. Für die Verpflegung sorgte ein großes Mitbring-Buffet, das die kulinarischen Seiten der Nationen widerspiegelte. Die über 150 Besucher, so schätzte Christian Kötter die Zahl der Teilnehmer, konnten so auch Dank Fingerfood Einblick in die bis dato fremden Kulturen gewinnen.

„Ich bin froh, dass wir eine so multi-kulturelle Gemeinde sein können“, sagte Bürgermeister Karl Piochowiak begeistert. Die große Hilfsbereitschaft, die viele Bürger im Ort schon bei der Flüchtlingswelle 2015 aufgebracht hätten, sei für Ostbevern auch jetzt „eine große Bereicherung“, so der Bürgermeister weiter.

Dass es ein nächstes Sommertreffen geben wird, ist sicher. Doch bis dahin haben sich die Vereinsmitglieder noch einiges vorgenommen. Sie hoffen, durch verschiedene Spendengelder einige Tagesfahrten für Familien, etwa zu Zoos oder Freizeitparks, unternehmen zu können, um damit eine weitere Möglichkeit zu geben, Freundschaft wachsen zu lassen.

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