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Wirtschaft Ostbevern stellt Biber-Skulptur an der Loburg auf

Berufschancen vor Ort aufzeigen

Ostbevern

Welche Chance haben Schüler nach dem Abschluss in den Betrieben in Ostbevern? Viele. Davon ist Jannik Reinker, Vorsitzender der Wirtschaft Ostbevern, überzeugt. Deswegen will der Verein auch in der Corona-Pandemie den Kontakt zu den Schulen halten. Ein Symbol dafür ist die von der Wirtschaft Ostbevern aufgestellte Biber-Skulptur am Beginn des Loburger Lehrpfades.

Daniela Allendorf

Die Klasse 7c des Gymnasium Johanneum informierte sich bei Jannik Reinker, erster Vorsitzender der Wirtschaft Ostbevern, über die am Beginn des Loburger Lehrpfades neu aufgestellte Biber-Skulptur. Foto: Daniela Allendorf

Engagement für Ostbevern, Kraft am Ort binden, Unterstützung der Mitglieder, Vernetzungsmöglichkeiten bieten, Gewerbetreibende zusammen bringen, Zusammenhalt fördern – die Liste der Aufgaben, die sich der Verein Wirtschaft Ostbevern auf seine Fahnen geschrieben hat, ist lang. Und auch wenn die Corona-Pandemie den Verein, so wie viele andere Vereine auch, an der einen oder anderen Stelle mächtig ausbremst, so möchte der Verein dennoch sichtbar bleiben und seine Ziele weiterverfolgen.

Und an dieser Stelle kommt die Loburg ins Spiel. „Wir möchten den Kontakt zu den Schulen pflegen“, sagt der erste Vorsitzende Jannik Reinker. Das gelte für die Loburg genauso wie für die Josef-Annegarn-Schule. „Wir möchten Ansprechpartner für die Schüler sein und ihnen die Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung in den Betrieben Ostbeverns aufzeigen“, so Reinker weiter. Als kleinen Anreiz, sich mit den Angeboten in der Bevergemeinde auseinanderzusetzen, installierte der Verein Wirtschaft Ostbevern jetzt eine Metallskulptur des Vereinslogos mitsamt des Vereinsmottos „Das Wir schafft‘s“ am Startpunkt des Loburger Lehrpfades.

„Das passt gut, als Integration in den Lehrpfad“, sagt Lehrer Jan-Dirk Frönd, der mit der Klasse 7c als einer der ersten das Wappentier der Gemeinde in Augenschein nahm. Fragen von den Schülern an Jannik Reinker gab es natürlich auch. „Wir möchten als Verein eine Anlaufstelle für Schüler sein“, sagte er und verwies darauf, dass es dabei längst nicht nur um die Vermittlung von Ausbildungsplätzen gehe. Auch hinsichtlich der Beratung und der Bereitstellung von Praktikumsplätzen stünden er und seine Vereinskollegen den Schüler helfend zur Seite.

Und auch wenn es für die Schüler der siebten Klasse noch nicht ganz aktuell war – des Berufspraktikum findet an der Loburg traditionell in der neunten Jahrgangsstufe statt – erklärte Jannik Reinker auch noch weitere Angebote. So würden in den Betrieben, die sich bei der Wirtschaft Ostbevern zusammengeschlossen hätten, nicht nur Ausbildungen im klassischen Sinne angeboten, sondern auch Duale Studiengänge. „Die sind bei Abiturienten inzwischen sehr beliebt“, so Reinker. Das sei eine Mischung aus Ausbildung und Studium, so der erste Vorsitzende weiter. „Dabei wechselt sich das Arbeiten im Betrieb mit dem Studium an der Fachhochschule oder an der Universität ab“, erklärte Jannik Reinker und rief die Schüler dazu auf, sich schon einmal auf der Homepage des Vereins über die heimischen Unternehmen zu informieren.

Man hoffe jetzt natürlich darauf, so Reinker, dass die Pandemie es bald wieder zulasse, dass man auch in Präsenz Veranstaltungen mit den Schülern durchführen könne und so den Kontakt weiter ausbauen und festigen könne, um auch Arbeitskraft vor Ort zu halten.

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