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Schwimmzeit auf eineinhalb Stunden begrenzt

Beverbad öffnet unter strengen Regeln

Ostbevern

Am Freitag, 29. Mai, öffnet das Beverbad – mit strengen Regeln: Die Schwimmzeit ist auf jeweils eineinhalb Stunden begrenzt, maximal 45 Gäste können das Freibad zeitgleich besuchen. Die Eintrittspreise bleiben unverändert. Halbjahreskarten können nicht genutzt werden, verfallen aber auch nicht.

Ralf Aumüller

Das Schwimmmeister-Team (v.l.) Laura Heinicke, Jaqueline Dankow und Christian Schwarzenberg ist vorbereitet auf den Schwimmbetrieb unter strengen Schutzmaßnahmen. Foto: Ralf Aumüller

20 Grad Außentemperatur, die Sonne lässt die Wasseroberfläche glitzern. Die Becken sind voll, die Anlage ist schon picobello in Schuss. Der Fototermin am Dienstagmittag im Freibad macht Lust auf eine Erfrischung. Die Badehungrigen in Ostbevern müssen sich noch zwei Tage gedulden. Nach der coronabedingten Zwangspause öffnet das Beverbad am kommenden Freitag, 29. Mai, zum ersten Mal wieder – unter strengen Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften. Das Hallenbad bleibt in diesem Sommer, auch bei schlechtem Wetter, komplett geschlossen.

Die umfassenden Regeln sorgen für einen extrem eingeschränkten Badebetrieb. Die gravierendsten Unterschiede zu Vor-Corona-Zeiten: Der Besuch ist auf eineinhalb Stunden begrenzt, danach müssen die Gäste das Bad verlassen, weil es zum Infektionsschutz gereinigt und desinfiziert wird. In den 90 Minuten werden maximal 45 Personen hereingelassen.

Wertkarten gelten weiterhin

Bei deutlich gekürzter Badezeit ändern sich die Eintrittspreise nicht. Erwachsene zahlen wie bisher vier Euro, Kinder und Jugendliche (drei bis 17 Jahre) 2,50 Euro. Wertkarten gelten weiterhin und können auch neu erworben werden. Halbjahreskarten dagegen dürfen bis auf Weiteres nicht mehr genutzt werden. Die Besitzer müssen regulär Eintritt zahlen. Die Dauertickets verfallen aber nicht. „Die Karten werden später im Rahmen ihrer Restgültigkeit ab dem Zeitpunkt der Badschließung Mitte März bis zum Ende des eingeschränkten Betriebs verlängert“, erklärt Christian Schwarzenberg vom Beverbad-Team. Wer sie nicht mehr nutzen möchte, spricht ihn oder seine Kolleginnen Laura Heinicke und Jaqueline Dankow an.

Ein Online-Buchungssystem war angedacht, wird aber nicht angeboten. Eintrittskarten können die Besucher an einer Tageskasse kaufen, dabei werden die Kontaktdaten notiert.

Christian Schwarzenberg

„Für alle ist der Badbetrieb unter solch besonderen Bedingungen neu. Wir tasten uns vorsichtig heran“, sagt Ulrike Jasper von der Gemeindeverwaltung. Christian Schwarzenberg betont: „Wir starten erst mal bewusst in kleinem Rahmen. Wir können auf jeden Fall noch aufstocken.“ Das gilt für alle Maßnahmen.

Kleinkinderbecken ist geöffnet

Innerhalb des Schwimmbadgebäudes besteht Maskenpflicht, überall das Abstandsgebot. Kinder bis einschließlich 14 Jahren dürfen das Bad nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten besuchen. Abduschen ist nur draußen in den Durchschreitebecken möglich. Die Warmduschen sind ebenso gesperrt wie die Sammelumkleiden, aber nicht die Einzelumkleiden und die Toiletten. Die Spinde für Kleidung bleiben versperrt, die Schließfächer für Wertsachen können genutzt werden.

An den Wochenenden steht ein Imbisswagen im Bad. Die Liegewiese ist offen, ebenso das Kleinkinderbecken und der Sprungturm. Das Schwimmen in dem auf 26 Grad erwärmten Becken folgt in Corona-Zeiten klaren Regeln. Es werden jeweils zwei Bahnen abgetrennt. Wer auf der einen Bahn startet, schwimmt auf der anderen wieder zurück.

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