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Fraktionen ziehen Anträge zurück

Beverhalle wird umgebaut

Ostbevern

Eigentlich war die Beverhalle als Sport- und Veranstaltungsstätte geplant. Genutzt werden kann sie als Veranstaltungsstätte jedoch nicht. Das soll sich nun ändern. Alle Fraktionen haben sich im Haupt- und Finanzausschuss für einen Umbau ausgesprochen.

-dag-

Die Beverhalle soll 2022 für 380 000 Euro umgebaut werden. Dadurch sollen größere Foto: Karl-Heinz Kock

Hatte der Bildungs- und Generationenausschuss die Entscheidung über eine Erweiterung der Beverhalle zur Veranstaltungsstätte noch vertagt, waren die Meinungen im Haupt- und Finanzausschuss eindeutig.

Doch von vorne: Zunächst hatte die Fraktion der Grünen beantragt, den Umbau der Halle aufgrund der hohen Kosten – 380.000 Euro sind kalkuliert – nicht weiter zu verfolgen. Gleiches forderten die Mitglieder der SPD. Die Aula der Josef-Annegarn-Schule sei als Versammlungsstätte ausreichend, so die Ansicht der Sozialdemokraten. Die Mittel für die Beverhalle sollten zwar nicht grundsätzlich gestrichen werden, so die Ansicht der FDP. Aber zum jetzigen Zeitpunkt zurückgestellt und nicht im Haushalt 2022 eingeplant werden, so die Liberalen weiter.

In der Sitzung selbst wandelte sich das Meinungsbild deutlich. Alle drei Fraktionen zogen ihre Anträge zurück. Das Geld für die Ertüchtigung der Beverhalle bleibt im Haushalt. Denn: Es geht bei dem Umbau nicht nur darum Großveranstaltungen der Gemeinde durchführen zu können, sondern in erster Linie um den Sport. Auch in diesem Bereich stößt man mit der Halle immer wieder an Kapazitätsgrenzen. „Es ist unsere Verantwortung, die Nutzer zu schützen und die Halle überhaupt nutzbar zu machen“, sagte Wolfgang Weglage (CDU) mit Blick auf die Brandschutzmaßnahmen, die im Zuge der Umbaumaßnahmen erfolgen müssen. Schon im BGSA hatte sich die CDU für den Umbau der Halle ausgesprochen

Nur für Großveranstaltungen sei der Umbau nicht notwendig, sagte Dr. Meinrad Aichner (FDP). Da gebe es ausreichend Kapazitäten. „Das Hauptaugenmerk muss auf dem Sport liegen“, sagte er. Das sah auch Ulrich Lunkebein (Grüne) so, fügte aber schmunzelnd hinzu: „Wenn dabei dann rauskommt, dass nebenbei dort ein Neujahrsempfang stattfinden kann...“.

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