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Hochwasserkatastrophe im Ahrtal

Biberknappen helfen Familie in Schuld

Ostbevern

Die Schaustellerfamilie Himmes hat durch das Hochwasser im Sommer ihre Existenzgrundlage verloren: Schaustellerwagen, Kirmesbuden, Karussells – alles wurde Opfer der Flut. Sie selbst konnten sich in die zweite Etage des Hauses retten. Die Biberknappen haben dieser Familie jetzt 500 Euro geschenkt.

Familie Himmes, deren Haus in Schuld vom Hochwasser immens geschädigt worden ist und die nicht Foto: privat

Der Ort Schuld in der Eifel wurde im Sommer dieses Jahres quasi über Nacht bekannt. Er wurde von einer bis dato in Deutschland unvorstellbaren Hochwasserkatastrophe, bei der die Ahr zu einem reißenden Fluss wurde, im Juli besonders hart betroffen. Im 780 Einwohner zählenden Ort verloren Menschen ihr Leben, zeitweise galten mehr als 70 Personen als vermisst. Häuser wurden komplett weggespült, weitere so schwer beschädigt, dass sie eingestürzt sind.

„Von den Häusern ist nicht viel übrig geblieben. Eine Spur der Verwüstung hinterließ die acht Meter hohe Flutwelle der Ahr, welche sich binnen kürzester Zeit auftürmte. Kaum eine Straße war noch passierbar. Die Aufräumarbeiten dauern noch an. Von einer Normalität sind die Einwohner noch weit entfernt“, schreiben die Königsblauen Biberknappen in einem Pressebericht.

Sie freuen sich, dass sie kurz vor Weihnachten eine direkt betroffene Familie in Schuld mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützen konnten. Das Haus der Familie Himmes sei quasi total abgesoffen und schwer beschädigt worden. Die Schaustellerfamilie habe ihre Existenzgrundlage verloren: „Schaustellerwagen, Kirmesbuden, Karussells – alles wurde Opfer der Flut. Sie selbst konnten sich in die zweite Etage des Hauses retten“, schreiben die Biberknappen.

Der Vorstand der Biberknappen zeigte sich stark beeindruckt vom Leid der Menschen und im Besonderen der Familie Himmes sowie von den großen Schäden. Sichtlich erfreut, den Biberknappenschal zeigend, bedankten sich die Familienmitglieder jüngst bei Siggi Verdonk, der im Namen der Biberknappen die Geldspende kurz vor Weihnachten übergab.

„Das tut wirklich gut“, so Rainer Himmes. „Es wird noch sehr, sehr lange dauern, bis in der Gemeinde wieder Normalität einkehrt.“ Siggi Verdonk: „Menschen Hilfe in ihrer Not zukommen zu lassen, Menschen, die es besonders benötigen – auch das sind die Fußballfans aus Ostbevern, die gemäß ihrem Leitbild soziales Engagement zeigen.“ Zufrieden, direkte Hilfe geleistet zu haben, blickten die Knappen nun ins Jahr 2022.

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