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Ausstellungseröffnung von Frank Volz in der „la folie“

Blick hinter den Horizont

Ostbevern

Mit recht unterschiedlichen Materialien wie Holz, Beton und Natursteinen – vornehmlich aus der Region – beschäftigte sich Frank Volz in seiner rund 25-jährigen künstlerischen Entwicklung. So verschieden präsentierten sich auch seine Exponate, mit denen sich die Besucher der Vernissage auseinandersetzten konnten.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zur Ausstellungseröffnung von Frank Volz in der „la folie“, in der es unterschiedliche Exponate zu sehen gab. Foto: Anne Reinker

Dass es hinter dem Horizont weiter geht, besang schon Udo Lindenberg in einem seiner Lieder. Thematisiert wurde das auch bei der Ausstellungseröffnung von Frank Volz in der „la folie“. Eingeladen hatte dazu am Sonntag das örtliche Kulturforum, in dessen Namen Bernadette Lammerding begrüßende Worte an die Gäste richtete.

Mit recht unterschiedlichen Materialien wie Holz, Beton und Natursteinen – vornehmlich aus der Region – beschäftigte sich Frank Volz in seiner rund 25-jährigen künstlerischen Entwicklung. So verschieden präsentierten sich auch seine Exponate, mit denen sich die Besucher der Vernissage auseinandersetzten konnten.

Mit der Betrachtung der Werke, die unter dem Titel „Horizonte“ präsentiert werden, könne man sein Blickfeld erweitern, so regte Josef Strunk, ein Weggefährte von Frank Volz, in der Laudatio an.

Strunk ließ in seiner Rede die persönliche Verbindung zu Frank Volz, den er schon seit Schulzeiten kennt, einfließen. Er selber habe nach den Anschlägen auf das World Trade Center in den USA keinen Horizont für sich entdecken können, teilte er seine eigenen Gedanken zum Thema der Ausstellung mit.

Der Laudator erzählte auch vom Lebensweg und der künstlerischen Laufbahn seines Freundes. „Nicht das Endprodukt, sondern der Weg dahin ist das Ziel“, sagte Josef Strunk. Dabei habe Frank Volz auch oft hinter den Horizont geblickt, meinte der Redner.

Mit Eintritt in die „la folie“ fiel direkt eine Installation aus Holz in das Auge. Sie war in der Art eines Lagerfeuers aufgebaut, lediglich einige Hölzer waren zu Bleistiften verarbeitet. Welche Deutung das haben mag, das konnte jeder Betrachter selbst für sich entscheiden. Ebenso bei einer Arbeit, in der Frank Volz aus Sandsteinen mehrere Bücher erarbeitete und sie verschiedentlich anordnete.

„Den Blick für ein einfaches Stück Holz zu haben, macht den Künstler aus“, meinte Josef Strunk bezüglich eines Flugsauriers, den Frank Volz aus „einem Stück Totholz“ machte. Er forderte die Anwesenden auf, sich selber auf den Weg zum Horizont zu machen, sich auf die Kunst von Frank Volz einzulassen und über die Bedeutung der Werke nachzudenken.

Geöffnet ist die Ausstellung immer sonntags bis zum 9. Oktober.

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