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Weniger Einsätze für die First Responder

„Das Engagement der Ehrenamtlichen ist unglaublich groß“

Ostbevern

Zwölf Prozent weniger betrug die Quote der Einsätze von Rettungsdiensten in Ostbevern im vergangenen Jahr.

Ein dickes Lob gab es bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und der Vorstellung des „Erfahrungsberichtes Rettungswesen 2020“ für die ehrenamtlichen First Responder. „Das Engagement der Ehrenamtlichen ist unglaublich groß“, sagte Michael Füssel (CDU). Er hatte bezüglich eines deutlichen Rückgangs der Einsatzzahlen bei den First Respondern die Vermutung geäußert, das könne mit nicht erfolgten Impfungen für die Einsatzkräfte zusammenhängen. Dem widersprach Ordnungsamtsleiterin Barbara Roggenland. Die First Responder seien geimpft, allerdings habe der Kreis Warendorf sie zum Schutz der Ehrenamtlichen in der Hochphase der Pandemie weitgehend aus der Alarmierungskette herausgenommen. Nur in deutlich weniger Fällen seien sie daher zum Einsatz gekommen.

Insgesamt war die Gesamtzahl aller Rettungsdiensteinsätze im vergangenen Jahr um rund zwölf Prozent geringer als im Vorjahr. 1360 Mal waren Rettungswagen, Krankentransportwagen, Notarzt und Rettungshubschrauber 2020 gefordert. 2019 hatte die Zahl aller Einsätze noch bei 1544 gelegen.

Das Gros der Einsätze waren Fahrten von Rettungswagen. 967 Mal mussten sie ausrücken, also im Durchschnitt 2,6 Mal am Tag. Zudem verzeichnet die Statistik 102 Krankentransportfahrten, 288 Einsätze auf Ostbeverner Gebiet für das Notarztfahrzeug sowie drei Einsätze, bei denen ein Rettungshubschrauber hinzugerufen wurde.

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