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Gottesdienst und gemeinsames Mittagessen zum Caritassonntag

Das Gemeinsame im Mittelpunkt

Ostbevern

„Das machen wir gemeinsam“ ist das diesjährige Thema des Caritas-Dachverbands. In der katholischen Gemeinde wird dieser Tag in erster Linie zum Anlass genommen, den Ehrenamtlichen einen Dank auszusprechen.

Von Anne Reinkerund

Nach dem Gottesdienst zum Caritassonntag boten unter anderem Hildegard Wördemann, Erika Lüttigmann, Karl Wördemann und Maria Thormann (v.l.) ein Mittagessen an. Foto: Anne Reinker

Dem Nächsten solle man nicht nur in das Gesicht, sondern ihn auch als Bruder oder Schwester sehen, sagte Annegret Weitkamp in einigen Worten im Gottesdienst zum Caritassonntag. Die besondere Messe in der Ambrosius-Kirche stand unter dem Motto „Das machen wir gemeinsam“, das diesjährige Thema des Caritas-Dachverbands. In der Gemeinde wird dieser Tag in erster Linie zum Anlass genommen, den Ehrenamtlichen einen Dank auszusprechen.

Die Caritas, die jetzt seit 125 Jahren besteht, „ist eine Erfolgsgeschichte“, so Annegret Weitkamp. Gerade in diesen Zeiten, geprägt von Pandemie, Krieg, Klimawandel und der Inflation, habe die Gemeinschaft einen höheren Stellenwert bekommen. Man solle sich solidarisch zusammentun und die, denen es nicht gut geht „nicht aus dem Blick lassen“, so die Sprecherin der örtlichen Pfarrcaritas.

Marco Klein schloss sich im Verlaufe des Gottesdienstes den Worten Weitkamps an. Es sei eine „herausfordernde Zeit“ auch für karitative Einrichtungen, so der Pfarrer. Das Motto der Caritas, in dem sich die Bedeutung des Zusammenhaltens widerspiegelt, könne nicht aktueller sein als heute.

Klein bezog sich auf ein Schriftwerk von Erich Kästner: „Wir wollen nicht auf gut Glück und Wetter warten“, sagte der Geistliche, „und auch nicht auf die Weisheit der Regierung.“ Jeder Einzelne sei mitverantwortlich, jeder müsse es spüren, wenn die Verantwortung neben uns trete.

Die örtliche Pfarrei sei eine Einrichtung, in der dies groß geschrieben werde, mit einer „Fülle von Menschen, die auch im Kleinen etwas verändern“, sagte Marco Klein. Und die seien es, worauf es ankäme.

Ob im Sozialkaufhaus der Verkauf eines bequemen Stuhls, eine wärmende Jacke aus der Kleiderstube, „verteilte Lebensmittel, die für Mahlzeiten sorgen“ aus dem FairTeiler oder auch das Offene Ohr, das Hilfe gebe, führte der Geistliche aus.

Marco Klein sprach deutlich Dank an all diejenigen aus, die sich in jeglicher Art für die Gemeinschaft einsetzen.

Nach dem Gottesdienst zum Caritassonntag wurde zum gemeinsamen Mittagessen in das Edith-Stein-Haus eingeladen. Dafür hatten Hildegard Wördemann, Erika Lüttigmann, Maria Thormann, Karl Wördemann, Annegret Weitkamp, Erwin Kock, Christel Gröne und Marco Klein alles vorbereitet.

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