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Interview mit dem BSV-Vorsitzenden Michael Beckmann

Den Status Quo garantieren

Ostbevern

Wie fühlt sich Vorstandsarbeit aktuell an? Der BSV-Vorsitzende Michael Beckmann gibt einen Einblick in seine ehrenamtliche Arbeit.

wn

BSV-Vorsitzender Michael Beckmann Foto: Verein

Die für den 30. März geplante Jahreshauptversammlung des BSV Ostbevern ist wegen der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Der Vorsitzende Michael Beckmann ist optimistisch, das Treffen noch in diesem Jahr nachholen zu können. Die Westfälischen Nachrichten unterhielten sich mit ihm über zehn Jahre Vorstandsarbeit, personelle Veränderungen und die anstehenden Aufgaben – auch und gerade in Corona-Zeiten.

Eigentlich hatten Sie für 2020 Ihr Ausscheiden als BSV-Vorsitzender angekündigt. Nun scheint sich die Lage geändert zu haben.

Beckmann: Ja, ich werde noch einmal kandidieren.

Welche Vorstandsmitglieder werden aus ihren Ämtern ausscheiden? Gibt es schon Kandidaten, die als potenzielle Nachfolger zur Verfügung stehen?

Beckmann: Martin Große Inkrott wird sein Amt als Geschäftsführer niederlegen. Aktuell ist es so, dass wir die Aufgaben verteilen. Nein, es ist noch kein Nachfolger in Sicht. Wir sind in intensiven Gesprächen mit dem erweiterten Vorstand, um personelle Ressourcen zu schaffen.

Wann sind Sie in den BSV-Vorstand eingetreten und was hat den Anstoß dafür gegeben?

Beckmann: Der eigentliche Anstoß war die Anfrage von Freunden, die sich ehrenamtlich engagiert haben, das Jubiläum des BSV zu unterstützen. Auf das habe ich mich eingelassen. Ich bin 2011 gestartet, 2012 stellvertretender Vorsitzender geworden und 2014 dann Vorsitzender. Das Ehrenamt und die Freude, mit diesen begeisterten Menschen zusammenzuarbeiten, ist mir sehr wichtig.

Von 2014 bis 2019 haben Sie den Verein gemeinsam mit Barbara Feikus geführt. Hat sich diese Doppelspitze bewährt? Was hat sich anschließend für Sie verändert?

Beckmann: Die Doppelspitze war super. Barbara Feikus war auch anschließend immer für mich ansprechbar. Die Aufgaben wurden natürlich nicht weniger. Ich bin zudem beruflich sehr eingespannt und verweise an dieser Stelle immer auf ein tolles Vorstandsteam.

Wie fällt Ihr Fazit der sechs Jahre als Vereinsvorsitzender aus? Haben sich die Schwerpunkte der Vereinsarbeit in den zurückliegenden Jahren verändert? Was waren die Höhepunkte, was die schwierigsten Momente?

Beckmann: Vorstandsarbeit ist weit mehr als ich jemals gedacht habe, auch viel Verwaltungsaufwand. Schwierig ist es, sich im richtigen Augenblick mit dem richtigen Einfühlungsvermögen bei persönlichen Differenzen einzubringen. Diese bleiben in einem Verein mit so vielen Mitgliedern – Übungsleitern, Eltern und Kindern – nicht aus.

Was werden die wichtigsten Aufgaben für die neue Führungsriege sein ?

Beckmann: Vorerst in reduzierter Anzahl den Status quo – die Unterstützung der Abteilungen in allen Fragen und Problemen – zu garantieren. Zudem ruht zur Zeit der komplette Sportbetrieb. Auch das erfordert Aufmerksamkeit, weil viele fragen, wann es wieder losgehen kann.

2023 feiert der BSV Ostbevern sein 100-jähriges Bestehen. Laufen (gedanklich) schon die ersten Vorbereitungen für das Jubiläum?

Beckmann: Wir denken daran und werden nach der Hauptversammlung und der Klärung der Personalien mit den Vorbereitungen beginnen.

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