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Bücher- und Spielwarenstand auf dem Wochenmarkt

Den vielen Windböen getrotzt

Ostbevern

Die Organisatorinnen hatten nicht nur mit dem Angebot der Bücher und Spiele zu tun, sondern auch mit einigen Windböen zu kämpfen, der große Pavillon kam zwischendurch beängstigend ins Wanken. Dennoch war der Bücher- und Spielwarenstand auf dem Wochenmarkt ein voller Erfolg.

Von Anne Reinker

Hart im Nehmen mussten die Aktiven bei der Bücher- und Spielwarenaktion zugunsten ukrainischer Flüchtlinge sein. Foto: Anne Reinker

Mit Begeisterung wurden die Gäste beim Bücher- und Spielwarenstand auf dem Wochenmarkt zugunsten ukrainischer Flüchtlinge begrüßt: „Herzlich willkommen beim Erlebnisshoppen“, freute sich Daniela Große Hokamp über Besuch. Erlebnis, weil Regen und Wind die Aktion spannend machten. Fliegt der Pavillon weg? Oder macht sich die Folie, mit der die Waren abgedeckt waren, selbstständig? Daniela Große Hokamp wie auch die Mitorganisatorinnen Susanne Ahlert und Anja Beiers (Kinder- und Jugendwerk) hatten ihre gute Laune und vor allem auch ihre Motivation nicht verloren.

Den widrigen Voraussetzungen trotzten nicht nur sie, sondern auch die Kinder der 7b der Josef-Annegarn-Schule, die sich gruppenweise unter dem Pavillon abwechselten. Sie hatten im Vorfeld Plätzchen gebacken, Grußkarten gebastelt und Kresse in kleinen Töpfchen vorgezogen. „Das Geld ist ja für einen guten Zweck. Deshalb wollen wir helfen“, sagte Lina Sharifi.

Viele Spenden abgegeben

Die Organisatorinnen wiederum hatten nicht nur mit dem Angebot der Bücher und Spiele zu tun, sondern auch zu kämpfen, denn der große Pavillon kam zwischendurch beängstigend ins Wanken. Da blieb ihnen nur, ihn am Gestänge festzuhalten.

Doch wie Anja Beiers sagte: „Wir geben alles. Denn es steckt wirklich viel Herz drin.“ Nicht nur bei ihnen, sondern auch bei der Bevölkerung, die vorab ungezählte und teilweise sogar neuwertige Waren abgegeben hatten.

Die Helferinnen hatten Dank ihrer Durchhaltekraft durchaus auch Erfolg, denn der eine oder andere erschien doch eigens, um zu schauen, auszuwählen und eine Spende zu geben. „Das erstaunt mich schon wirklich“, freute sich Beiers.

Zweiter Stand geplant

Die engagierten Frauen sind sich sicher, dass alle Waren noch den Besitzer wechseln und dadurch Spendengelder eingenommen werden können. „Vielleicht auf einem der Wochenmärkte oder beim Flohmarkt der Kirmes“, ist sich Anja Beiers sicher. „Es wird Möglichkeiten geben.“

Am Donnerstag nutzte bereits die Klasse 1d der Am­brosius-Grundschule das Angebot auf dem Wochenmarkt. Die Kinder wollten gerne ebenfalls etwas zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge beitragen und hatten von ihrem Taschengeld Kinderbücher oder Spiele gekauft, berichtet Daniela Große Hokamp nach der Aktion.

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