1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Der Segen zum Mitnehmen für zu Hause

  8. >

Sternsingeraktion

Der Segen zum Mitnehmen für zu Hause

Ostbevern/Brock

Die Sternsinger kommen in diesem Jahr nicht wie gewohnt von Haus zu Haus. Die Corona-Pandemie macht das unmöglich. Aber die Messdiener und Pastoralreferent Florian Schulz haben sich Alternativen überlegt.

wn

Das gewohnte Bild der Sternsinger, wenn sie an die Haustüren kommen, wird es in diesem Jahr nicht geben. Dennoch hat sich die Gemeinde etwas einfallen lassen. Foto: Archiv

Am morgigen Donnerstag startet die Pfarrei St. Ambrosius mit der Sternsingeraktion in Ostbevern.

Anders als in den Jahren zuvor, aber trotzdem genauso wichtig, wird die Sternsingeraktion sein, heißt es von der Gemeinde. An mehr Tagen als gewohnt wird es möglich sein, den Segen zu bekommen, sondern bis zum 2. Februar kann man sich an sogenannten Segenshaltestellen den Segen mitnehmen für Zuhause. „Christus Mensionem Benedicat“, dafür steht das C+M+B und heißt so übersetzt „Christus segne dieses Haus“. „Und gerade in dieser Zeit ist ein Segen, ein Zuspruch für unsere Haushalte wichtiger denn je“, ist sich Pastoralreferent Florian Schulz sicher. In Ostbevern organisiert er zusammen mit Mitgliedern der Messdienerleiterrunde die Sternsingeraktion. In den vergangenen Wochen fanden jeweils am Montagabend Zoomsitzungen statt, um zu überlegen wie die Aktion in diesem Jahr stattfinden kann. So wird in der St.-Ambrosius-Kirche neben der Krippe ein Tisch aufgebaut werden, auf dem dann Segenstütchen zum Mitnehmen bereit liegen. Die Tütchen enthalten den Segensaufkleber, einen Flyer zu Erklärung der Aktion und ein Spendentütchen. Zusätzlich zu der Haltestelle in der Kirche, wird das Vorbereitungsteam auch auf dem Wochenmarkt vertreten sein und dort die Segenstütchen verteilen. Wem es nicht möglich ist, sich den Segen abzuholen oder von jemanden gebracht zu bekommen, der kann sich per E-Mail oder telefonisch melden. Dann werden im Laufe des Aktionszeitraumes Segensboten den Segen kontaktlos eingeworfen.

„Insgesamt werden wir über 1000 Segenstütchen packen. Auf Grund von Materiallieferschwierigkeiten werden die nicht alle am 7. Januar zur Verfügung stehen, aber wir hoffen so, dass im Laufe des Januars alle, die wollen, sich den Segen für Zuhause mitnehmen können“, sagt Florian Schulz.

Im Gemeindeteil Herz-Jesu in Brock, wird die Aktion anders ablaufen, der Vorbereitungskreis rund um Carolin Kalthegener und Monika Grewe-Laufer wird die Segenstütchen in alle Haushalte kontaktlos verteilen.

Gesammelt wird in diesem Jahr in St. Ambrosius für ein Hilfsprojekt für Straßenkinder in Nairobi, das Schwester Hildegardis auf den Weg gebracht hat. Die Gemeinde Herz-Jesu sammelt für Familien mit Kindern mit Behinderung in Uganda. Diese werden über die Mukisa Foundation, einem Hilfsprojekt, das unter anderem von Alexandra Bücker und Sonja Hagedorn gegründet worden ist, betreut.

Spenden können kontaktlos überwiesen werden oder in den Pfarrbüros zu den Öffnungszeiten abgegeben werden. Weitere Infos auf der Internetseite der Pfarrei.

Startseite
ANZEIGE