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Laienpieler nehmen Proben wieder auf

Dritter Anlauf für „Straotenkavaleer"

Ostbevern

Die Hoffnungen auf ein Gelingen des dritten Anlaufs sind groß: „De Straotenkavaleer“, das Theaterstück, das schon 2020 von der Laienspielschar aufgeführt werden sollte und im vergangenen Jahr – um den Corona-Empfehlungen zu folgen – nur einige Tage vor der Premiere abgesagt wurde, wird jetzt wieder aufgenommen.

Von Anne Reinker

Die Ostbeverner Laienspielschar arbeitet schon fleißig am neuen Stück. Die Ostbeverner Laienspielschar arbeitet schon fleißig am neuen Stück. Foto: Anne Reinker

„De Straotenkavaleer“ die Dritte: Das Theaterstück, das schon 2020 von der Laienspielschar aufgeführt werden wollte und im letzten Jahr – um den Corona-Empfehlungen zu folgen – nur einige Tage vor der Premiere abgesagt wurde, wird jetzt wieder aufgenommen. Und die Schauspieler wie auch das Team hinter der Bühne hoffen, dass sie es im kommenden März auf die Bühne bringen können. Sie scharren, rein bildlich gemeint natürlich, mit den Hufen. Die Planungen sind schon angelaufen, die Probenarbeit beginnt in Kürze.

Die Laienspielschar hatte es im vergangenen Jahr sehr bedauert, die Erwartungen der Besucher auf eine neue Spielzeit nicht erfüllen zu können, aber: „Wir mussten es sehr kurzfristig absagen“, erinnerte Birgit Götker. Man habe damals kurz überlegt, ob man die Bestuhlung auf Abstand vornimmt und weitere Maßnahmen zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung ergreift. Letztendlich habe man sich dann dagegen entschieden.

Nun hofft das Team natürlich, dass nicht auch im nächsten Frühjahr Corona oder andere Ereignisse dazwischen grätschen. Positiv gestimmt sind sie auf jeden Fall. Jetzt heißt es noch einmal, den Text und die Auftritte, die im letzten Jahr schon einstudiert waren, wieder abzurufen. Dieses Mal hat man zwei neue Schauspieler im Boot, die das Stück noch nicht kennen. Die Probenarbeit in der JAS-Aula für alle Beteiligten wird direkt im Januar beginnen.

Zur Erinnerung an das Stück: „De Straotenkavaleer“ (Der Straßenkavalier) hilft Petra Kötter bei einem Verkehrsunfall. Sie, bewusstlos, kann sich an ihren Retter nicht erinnern. In der gleichen Nacht gibt die Tochter von Petra Kötter in deren Wochenendhaus eine Party. Wie es bei einem solchen Stück nicht verwundert, gibt es lustige Verwechselungen und Missverständnisse. Eine Rolle spielen dabei nicht nur Männer, sondern auch eine kaputte Verandascheibe, Auseinandersetzungen, eine Suchmeldung und schreckliche Vermutungen. „Es bleibt spannend bis zum Schluss“, versprechen die Laienspieler in der Ankündigung. Unterstützung, etwa bei der Organisation und dem Catering bei den Aufführungen finden sie dieses Mal beim BSV. Ihm wie auch den weiteren Helfern sprechen sie ausdrücklichen Dank aus.

Die Premiere wird am 18. März 2023 stattfinden. Für die acht Aufführungen heißt es, noch mal den Text studieren und die Kulisse noch einmal auffrischen. Der Kartenverkauf beginnt übrigens am 27. Februar. Wer noch Karten aus dem letzten Jahr hat, kann diese dann gegen Neue umtauschen. „Es ist schön, sich endlich wieder zu treffen“, sagte Hildegard Wegmann, eine der Mimen. „Und ein gemeinsames Ziel vor Augen zu haben, worauf wir zugehen.“

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