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Hundeschwimmen zum Saisonende im Beverbad

Eine tierischer Badespaß

Ostbevern

Dackel, Labradore, Golden Retriever, Landseer und etliche Mischlinge wurden zu Wasserratten. Zum Ende der Freibadsaison war nun schon zum fünften Mal zum Hundeschwimmen ins Beverbad eingeladen worden. Bis auf ein paar kleinere Streitereien hatten die Vierbeiner jede Menge Spaß.

Von Anne Reinker

Für die Hunde war der Sprung in das Becken des Beverbades ein Riesenspaß. Foto: Anne Reinker

Tierischer Spaß im Beverbad: Nachdem die Freibadsaison offiziell abgeschlossen worden war, durften die Hunde aus Ostbevern und der Umgebung am Samstagnachmittag in das kühle Nass. Ein Angebot des Beverbades, das damit nun schon zum fünften Mal die Vierbeiner ins Becken lockte. Die Chance, sich einmal in die kühlen Fluten des Freibades zu stürzen, kam wieder gut an.

Dackel, Labradore, Golden Retriever, Landseer und etliche Mischlinge wurden zu Wasserratten. Nicht nur das Wasser, das übrigens kaum noch Chlor enthielt, lockte die etwa 20 tierischen Besucher zum Toben, sondern auch das große Freigelände.

Ungezählte Male sprintete Casper ins Becken. „Er liebt das Wasser“, sagte Antje Lange über ihren Labrador und lobte: „Es ist toll, dass einem hier diese Möglichkeit gegeben wird.“ Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern kam sie für diesen Spaß aus Einen. Casper schien es ihnen mit seiner Ausgelassenheit zu danken.

Das Wasser hatte auf die meisten eine magische Anziehungskraft. „Im See waren wir schon häufiger mal“, sagte Marina Ahlers, die ihrem vierjährigen Barnie die Bälle ins Wasser warf. Das schöne am klaren Poolwasser: „Jetzt sehen wir mal seine Pfötchen und die Schwimmtechnik“, freute sich die Hundebesitzerin. In der eher trüben Brühe eines Sees sei das kaum möglich. Die Everswinklerin hatte sich für diese Aktion ganz besondere Badeschuhe, nämlich mit dem Konterfei eines Dackels, mitgebracht. „Wenn, dann muss auch alles auf unsere Hunde abgestimmt sein“, sagte sie mit eine Augenzwinkern.

So manche der kleinen „Purzel“ machten den großen Vierbeinern noch was vor. Denn dass beispielsweise Landseer aufgrund ihrer Fähigkeiten oft zu Wasserrettungshunden ausgebildet werden, scheint bei Sam noch nicht angekommen zu sein. „Er ist ein Wasserhund, er weiß es nur noch nicht“, sagte sein Herrchen Frank Adorf. Mit viel Überredungskunst versuchte er seinen rund 68 Kilo schweren und knapp Dreijährigen zu motivieren, wenigstens mit den Vorderpfoten einige Schritte in das Becken zu gehen, während er selber schon bis zur Hüfte nass war.

Zwischendurch kam es mal zu lautstarken Raufereien zwischen den Tieren. Einen Blick darauf hatte Hundetrainerin Ricarda Adorf, die schon mehrmals die Aktion Hundeschwimmen begleitet hatte. In den allermeisten Fällen konnte sie bei Rangeleien Entwarnung geben. „Das ist eine ganz normale Hundekommunikation“, erklärte sie. Es könne schon mal zu Eifersüchteleien kommen, wenn viele unbekannte Hunde aufeinander träfen, sagte Adorf. Das fremde Umfeld und die vielen Spielmöglichkeiten täten dann noch das ihrige dazu.

Wichtig sei, den Hunde zwischendurch eine Pause zu verordnen. „Es gibt Tiere, die kennen keine Grenzen“, erläuterte Ricarda Adorf. Ob Pause oder nicht: Am Ende des Beverbad-Besuchs werden die meisten Hunde wohl zu Hause müde und erschöpft ihr Körbchen aufgesucht haben.

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