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Querelen um die Kita „Biberbande“

Einwohnerfragestunde ohne Antworten

Ostbevern

In der Einwohnerfragestunde im Umwelt- und Planungsausschuss ging es erneut um die Querelen rund um Kita „Biberbande“.

Daniela Allendorf

Im Umwelt- und Planungsausschuss ging es in der Einwohnerfragestunde um die Kita „Biberbande“. Foto: Daniela Allendorf

Die Liste der Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Grundstücksverkauf und den Bauarbeiten rund um die Kita „Biberbande“ stellen, ist nach wie vor lang. Sowohl die Gemeindeverwaltung als auch der Kreis Warendorf sowie die Fraktionen wollen den Vorgang nach mehrfachem Bekunden lückenlos aufklären (WN berichteten).

Nachdem die Vorgänge öffentlich geworden waren und es viele Diskussionen gegeben hatte, wurde es zuletzt etwas ruhiger um die Angelegenheit. Bis zur Einwohnerfragestunde in der Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am Dienstag. Irmgard Krümpelmann wollte von Bürgermeister Karl Piochowiak wissen, warum ein Ende Oktober erstelltes Gutachten nicht im Bericht des Amtes für Rechnungsprüfung und Beratung des Kreises Warendorf auftaucht. In dem Bericht würden lediglich vier Gutachten auftauchen, das zuvor benannte fehle gänzlich, so Krümpelmann. „Warum wurde das dem Kreis nicht zur Verfügung gestellt?“, wollte sie konkret wissen. „Ich habe dem Kreis alles zur Verfügung gestellt, was mir vorliegt“, lautete die Antwort von Karl Piochowiak. Das in Rede stehende Gutachten würde ihm hingegen nicht vorliegen.

Fragen, die Piochowiak hingegen nicht beantworten konnte, richteten sich direkt an zwei Ratsmitglieder – von denen eines nicht in der Sitzung anwesend war. Irmgard Krümpelmann sieht sich durch die Nicht-Information der Ratsmitglieder („Sie haben die Namen der Investoren gekannt.“) getäuscht. „Mein Ruf wurde geschädigt“, führte sie dazu aus. Und das, weil Ratsmitglieder ihrem Amtseid nicht nachgekommen seien. Sie hätten den Rat ihrerseits informieren müssen. Auf eine E-Mail-Anfrage, die sie den betreffenden Personen persönlich gestellt habe, habe sie bis heute keine Antwort erhalten.

„Es wird seine Gründe haben, warum die betreffenden Personen nicht geantwortet haben“, sagte Piochowiak. Und auch wenn das vielleicht gewünscht sei, habe er als Bürgermeister nicht das Recht, die Betreffenden diesbezüglich anzuweisen, eine Antwort zu geben. Und weiter: „Ich kenne die Mails nicht, und die gehen mich auch gar nichts an“, so der Bürgermeister. Überdies seien das keine Fragen an den Bürgermeister, so dass sie in der Einwohnerfragestunde ohnehin nicht beantwortet werden könnten.

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