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Zirkus Ambroselli ist wieder da

Fakire und Jongleure in der Manege

Ostbevern

280 Mädchen und Jungen üben gerade je nach Interessen Akrobatik, Jonglage, Seiltanz und Zauberei. Auch in die Künste eines Clowns oder Fakirs können sie sich einweihen lassen. All die Arbeit ist zu bestaunen, wenn der Zirkus Ambroselli seine Zeltplane für Zuschauer öffnet.

Von Anne Reinker

Unterrichtet werden die Grundschüler – aufgeteilt in zwei großen, klassen- und jahrgangsübergreifenden Gruppen Foto: Anne Reinker

Neue Fähigkeiten kennenlernen, das Miteinander in einem besonderen Rahmen fühlen, Spannung und Lampenfieber erleben: Das können aktuell die Kinder der Ambrosius-Grundschule. Ambroselli hat wieder sein Zelt auf dem Schulhof aufgeschlagen. Zirkusluft pur schnuppern nun Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Mitarbeiter und Eltern.

„Wir sind total glücklich, dass die Aktion wieder stattfinden kann“, ist Schulleiterin Andrea Winter glücklich. Für die alle vier Jahre stattfindende Event-Woche konnte die Einrichtung das Projekt „Zirkus ohne Grenzen“ an die Schule holen.

In diesen Tagen lernen über 280 Mädchen und Jungen je nach Interessen Akrobatik, Jonglage, Seiltanz und Zauberei. Auch in die Künste eines Clowns oder Fakirs können sie sich einweihen lassen. Unterrichtet werden sie – aufgeteilt in zwei großen, klassen- und jahrgangsübergreifenden Gruppen – nicht nur durch Verantwortliche des „Zirkus ohne Grenzen“, sondern auch durch Eltern, die sich vorab schulen ließen. Geprobt wird in diesen Tagen für die insgesamt sechs Aufführungen am Freitag und Samstag. Jede der Gruppe lädt somit zu drei Vorstellungen ein.

40 Helfer beim Zeltaufbau

Begonnen hat das Ganze schon am Sonntag mit dem Zeltaufbau. „Wir hatten über 40 Helfer“, freut sich Andrea Winter, denn: „Solch eine Aktion funktioniert nur mit der Unterstützung der gesamten Schulgemeinde.“ Mit dabei auch der Förderverein, der das Ganze finanziell unterstützt.

Und so standen in den letzten Tagen nicht Rechnen, Lesen oder Schreiben auf dem Stundenplan, sondern das Üben für den großen Auftritt. „Alle sind total aufgeregt“, berichtet Andrea Winter und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Genau wie die Schulleiterin.“

Möglich gemacht wurde die Zirkuswoche durch Spenden. „Die Unterstützung hier im Dorf ist einfach super“, begeistert sich die Pädagogin. Denn dafür hätten die Eltern „ordentlich Klinken geputzt“. Die einheitlichen T-Shirts, die zusätzlich ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln sollen, finanzierte der Förderverein. Dieser wird zu den Vorstellungen übrigens kleine Snacks bereithalten.

Andrea Winter ist froh, die Grundschüler mal wieder „etwas ganz Besonderes“ erleben lassen zu können. Für sie ganz persönlich sei die Durchführung von Ambroselli zudem auch ein Friedensprojekt, bei dem keine Unterschiede zwischen den Menschen gemacht würden, sondern alle ein großes Gemeinschaftsgefühl erleben.

Restkarten für die Ambroselli-Aufführungen gibt es zum Preis von fünf Euro (Erwachsene) und drei Euro (Kinder) noch für die Vorstellungen am Freitag um 9 und um 12 Uhr.

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