1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Fitness und Gehirnjogging zugleich

  8. >

Linedance-Workshop im Edith-Stein-Haus ausgebucht

Fitness und Gehirnjogging zugleich

Ostbevern

Linedance kommt aus dem amerikanischen Country- und Westerntanz und wird ohne direkten Partner getanzt. In Deutschland lernte man diese Art des Tanzes in den 1960er-Jahren kennen. Aktuell erlebt diese Art zu tanzen einen echten Boom – auch in Ostbevern, wo ein zweiter Kurs erneut ausgebucht war.

Von Anne Reinker

Tanzlehrerin Julia Hundt leitete das Linedance-Angebot des Ökumenischen Bildungswerkes. Foto: Anne Reinker

Die Premiere war bereits ein voller Erfolg: Im Oktober hatte das Ökumenische Bildungswerk zum ersten Mal einen Linedance-Workshop mit der münsterischen Tanzlehrerin Julia Hundt angeboten. Nun fand, aufgrund des großen Interesses, eine Wiederholung statt. Kaum war der Termin bekannt gemacht, war die Tanzstunde im Edith-Stein-Haus wieder in Kürze mit 30 Teilnehmern ausgebucht.

Linedance kommt aus dem amerikanischen Country- und Westerntanz und wird ohne direkten Partner getanzt. In Deutschland lernte man diese Art des Tanzes in den 1960er-Jahren kennen. Der Name Linedance macht deutlich, dass in Linien hinter- und voreinander getanzt wird. Nach einer bestimmten Anzahl an Schrittfolgen wiederholen sich diese. Angekündigt werden sie von einem Choreografen, in diesem Fall von Tanzlehrerin Julia Hundt.

Für alle Musikrichtungen

Warum ist der Linedance so beliebt, dass sich so schnell Teilnehmer melden? „Es macht einfach richtig viel Spaß“, sagte Teilnehmerin Monika Stockhoff. „Und man kann Linedance zu allen möglichen Musikrichtungen tanzen.“

Martina Redl, die ebenfalls wie Monika Stockhoff bereits im Oktober mitmachte, war so begeistert, dass sie sich direkt zu einem Anfängerkursus bei Julia Hundt in Hiltrup anmeldete. „Es können alle mitmachen, egal ob Klein oder Groß, unabhängig von Alter oder Figur“, erklärte Martina Redl. Und nicht zu unterschätzen: „Es ist Fitness und Gehirnjogging gleichermaßen“, so die Ostbevernerin. Ob sie weitermachen wird? „Auf jeden Fall!“

Dass der Linedance so beliebt ist, hat Julia Hundt schon vor langem festgestellt. Seit zehn Jahren betreibt sie ihre Tanzschule. „Das Schöne am Linedance ist, dass man ohne besondere Vorkenntnisse mitmachen kann“, erklärte sie. Zudem biete es den Vorteil, dass man keinen Tanzpartner brauche. „Spaß und Freude am Tanzen sollen unbedingt im Mittelpunkt stehen“, betonte sie. Aufgrund der großen Nachfrage hofft Maria Müller (Ökumenisches Bildungswerk), das Angebot etablieren zu können.

Startseite