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Versicherungsverein zählt 1871 Mitglieder

Für die Zukunft gerüstet

Ostbevern

Der Versicherungsverein Ostbevern geht gut gerüstet in die kommenden Jahre. Bei 4569 Verträgen und rund 2,93 Millionen Euro an Beitragseinnahmen konnte der Verein in 2019 einen Beitragszuwachs von 3,7 Prozent verbuchen. Der Verein zählt 1871 Mitglieder.

wn

Die neuen beziehungsweise wiedergewählten Mitglieder des Aufsichtsrates neben Geschäftsführer Dieter Schulze Zumkley (v.l.): Andreas Pohlmann, Helmut Pöhling und Klaus-Martin Decker. Foto: Emil Schoppmann

Lange hatte der Versicherungsverein Ostbevern aufgrund der Corona-Pandemie seine ordentliche Mitgliederversammlung verschieben müssen. Nun trafen sich unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften rund 50 angemeldete Teilnehmer in der Gaststätte Mersbäumer. Neben den üblichen Regularien zum Jahresabschluss standen Neuwahlen aber auch eine Satzungsänderung auf dem Programm.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Johannes Kuhlmann überbrachte auch Bürgermeister Wolfgang Annen der Versammlung seine Grußworte.

Im nächsten Jahr wird die Amtszeit der ehrenamtlichen Vorstände Antonius Hertleif und Werner Pohlmann enden. Da es vom Bundesaufsichtsamt (BaFin) nicht gewollt ist, diese Posten ehrenamtlich neu zu besetzen, soll der Verein zukünftig von zwei hauptamtlichen Vorständen geleitet werden. Aus diesem Grund wurde eine entsprechende Änderung der Satzung beschlossen. Im Vorfeld hatte sich Georg Niehoff bereiterklärt, sich als besonderer Vertreter in das Führungsteam bestellen zu lassen. Als sein Nachfolger im Aufsichtsrat wurde durch die Versammlung bereits jetzt Andreas Pohlmann bestimmt. Die turnusgemäß ausscheidenden Aufsichtsratmitglieder Klaus-Martin Decker sowie Helmut Pöhling wurden einstimmig wiedergewählt.

Der ausführliche Geschäftsbericht für das Jahr 2019 wurde durch Geschäftsführer Dieter Schulze Zumkley vorgestellt. Zurzeit gehören dem Versicherungsverein, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiern konnte, 1871 Mitglieder an. Bei 4569 Verträgen und rund 2,93 Millionen Euro an Beitragseinnahmen konnte der Verein in 2019 einen Beitragszuwachs von 3,7 Prozent verbuchen. Trotz einer Schadenquote von 59,7 Prozent hat der Verein 1,195 Millionen Euro der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Im Einzelnen betrug die Rückerstattung bei der landwirtschaftlichen Feuerversicherung 80 Prozent, bei der Wohngebäudeversicherung zehn Prozent und in der Sparte Hausrat 20 Prozent.

Die Feuerversicherung bildet nach wie vor das Kerngeschäft des Vereins. Die Sparte Wohngebäudeversicherung verzeichnet mit 661 160 Euro einen Zuwachs von 6,7 Prozent und die Hausratversicherung mit rund 205 000 Euro eine Steigerung von zwei Prozent.

Der Jahresüberschuss von 89 000 Euro wurde durch den Vorstand der freien Rücklage zugeführt. Die anwesenden Mitglieder stimmten dieser Gewinnverwendung zu.

Zumkley führte in seinem Ausblick aus, dass sich viele Kurse trotz der Corona-Krise bereits wieder erholt hätten. „Auf jeden Fall ist mit geringeren Dividenden und weniger Kapitaleinkünften zu rechnen“, machte er die ungewisse Situation deutlich.

Die Mitglieder sprachen Vorstand und Aufsichtsrat ihr vollstes Vertrauen aus. Beide Gremien wurden einstimmig entlastet, und dem Jahresabschluss wurde zugestimmt.

Der ausführliche Geschäftsbericht kann unter „www.ostbeverner.de“ eingesehen werden.

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