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Capella Loburgensis präsentiert Werke von Händel

Gänsehaut-Musik für Monarchen

Ostbevern

Musik für Monarchen und Gott präsentiert die Capella Loburgensis am 28. Oktober in der St.-Ambrosius-Kirche: Dort bringt das Ensemble Werke von Georg Friedrich Händel zu Gehör.

Von und

Die Capella Loburgensis gibt ihr erstes Konzert nach der Corona-Pause am 28. Oktober in der St.-Ambrosius-Kirche. Auf dem Programm stehen drei Werke von Georg Friedrich Händel. Foto: Engels

Nach der Corona-Pause findet jetzt wieder ein Chorkonzert der Capella Loburgensis mit dem Partnerchor Musikverein Oelde statt. Hierzu lädt das Kulturforum Ostbevern am 28. Oktober (Freitag) um 19.30 Uhr in die St.-Ambrosius-Kirche ein. Es werden drei Werke von Georg Friedrich Händel zu hören sein.

Händel, deutscher Komponist des Barocks, ab 1727 britischer Staatsbürger, widmete sich neben Opern und Oratorien auch repräsentativen Kompositionen für das Königshaus. Zu Anfang des Konzertes erklingt die Hymne „Zadok, The Priest“. Sie ist wohl die bekannteste von vier Krönungshymnen, die Händel für die Krönungszeremonie des englischen Königs George II schrieb, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Seit 1727 wird „Zadok, The Priest“ bei jeder Krönung eines englischen Monarchen verwendet, zuletzt 1953 für Königin Elisabeth und nun 2022 für König Charles III. Auch heute noch – 300 Jahre nach ihrer Entstehung – sorge sie für Gänsehaut, zumal dieses Anthem dem Komponisten Tony Britten 1992 als Grundlage für das Arrangement der bekannten „UEFA-Champions-League-Hymne“ diente.

„Dettinger Te Deum“ folgt auf „Zadok, The Priest“

Im Anschluss ist das „Dettinger Te Deum“ zu hören, ein geistliches Chorwerk, welches auf der Textgrundlage des altkirchlichen „Te Deum“ von 1662 basiert. Dieses Werk ist die letzte von Händels fünf „Te Deum“-Kompositionen. Er schrieb es 1743 für einen Dankgottesdienst aus Anlass des Sieges des österreichisch-britischen Militärs über die französischen Truppen und der sicheren Rückkehr des Königs aus der Schlacht bei Dettingen. Das Werk wurde am 27. November 1743 in der Chapel Royal im St. James’s Palace uraufgeführt.

„Feuerwerksmusik“ erklingt zum Abschluss

Den Solopart übernimmt der renommierte Bassist Markus Krause, der zum wiederholten Male in Ostbevern sein Können darbietet. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford. Die Gesamtleitung hat Matthias Hellmons. Abgerundet wird das Konzert mit der „Feuerwerksmusik“. Diese gehört zu den bekanntesten Werken der Barockzeit.

Gefördert wird das Konzert von der Kulturstiftung der Sparkasse Warendorf.

Karten gibt es zum Preis von 20 Euro (Schüler und Studierende zahlen fünf Euro) sind erhältlich in der Bever-Buchhandlung und bei Löwenzahn in Ostbevern, in Telgte in der Buchhandlung Lesart und in Westbevern bei Nosthoff. An der Abendkasse kosten die Karten 25 Euro beziehungsweise acht Euro für Schüler. Auswärtige Besucher, die keine Gelegenheit haben, eine der Vorverkaufsstelle zu besuchen, haben die Möglichkeit, ihre namentliche Vorbestellung und Überweisung des Eintrittsgeldes auf der Website des Kulturforums vorzunehmen.

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