Loburg beteiligt sich am Anne-Frank-Tag

Gegen Antisemitismus

Ostbevern

Die Loburg beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Anne-Frank-Tag, einem bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus.

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Eine Plakatausstellung zum Leben von Anne Frank und ihrer Familie konnte im Eingangsfoyer der Loburg während der Schulzeit besichtigt werden. Foto: privat

Die Loburg beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Anne-Frank-Tag, einem bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus. Die Ausstellung zum Anne-Frank-Tag wird insbesondere von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen neun und zehn besucht, da sich hier im Rahmen des Geschichtsunterrichts zum Thema Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg sowie beim Thema Menschenrechte in historischer Perspektive diverse Anknüpfungspunkte zur Geschichte Anne Franks anbieten, schreibt die Einrichtung.

Das Projekt findet rund um Anne Franks Geburtstag – 12. Juni – statt. Deutschlandweit engagieren sich Schüler an beinahe 500 Schulen bei der bundesweiten Aktion, die vom Anne-Frank-Zentrum in Berlin organisiert wird. Unter dem Motto „Blick auf die Geschichte“ beschäftigen sich die Schüler mit Anne Franks Lebensgeschichte und nehmen Fotos als historische Quellen kritisch in den Blick. Anne Frank ist eines der bekanntesten Opfer des Holocaust und wurde durch die Veröffentlichung ihres Tagebuchs weltweit bekannt.

Die Klasse 9a hat sich unter der Leitung ihrer Geschichtslehrerin Lena Grothues mit der Plakatausstellung, die im Eingangsfoyer während der Schulzeit zu besichtigen ist, mit dem Leben von Anne Frank und ihrer Familie beschäftigt. Außerdem erarbeiteten sie das Schicksal der Familie Frank unter der Herrschaft der Nationalsozialisten anhand der Anne-Frank-Zeitung, die vom Anne-Frank-Zentrum in Berlin zur Verfügung gestellt wird. Die Zeitung gestaltet das Leben von Anne Frank besonders anschaulich und bietet interessante Zugänge für die Neuntklässler. In einer abschließenden Reflexion mittels eines Schreibgesprächs konnten die Schüler ihr Wissen über Anne Frank und ihre Urteilsfähigkeit zeigen.

Im Rahmen der Thematik der Situation der französischen Juden während der deutschen Besatzung haben auch die Schüler des Grundkurses Französisch der Q1 von Sabine Drews die Anne-Frank-Ausstellung besucht. Sie haben sich im Französischunterricht mit der deutschen und französischen Vergangenheit zur Zeit des Zweiten Weltkrieges befasst und dabei die Situation von französischen jüdischen Kindern und Jugendlichen im besetzten Frankreich anhand unterschiedlicher Materialien und Medien betrachtet. Insbesondere der Film „Die Schüler der Madame Anne“, in dem eine Pariser Lehrerin das Tagebuch von Anne Frank als Lektüre vorschlägt, schuf eine Anbindung an die Plakatausstellung und bot Anlass über eine europäische Erinnerungskultur zu reflektieren.

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