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Gespräche mit den Schulleitungen

Grundlagen für digitalen Unterricht

Ostbevern

Es ist nicht undenkbar, dass es eine zweite „Homeschooling-Welle“ geben wird. Die Ostbeverner Schulen und die Gemeindeverwaltung richten derzeit ihren Fokus darauf, die entsprechenden Grundlagen dafür zu schaffen, wie der digitale Unterricht zukünftig erfolgen kann.

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Eine bessere Ausstattung für das digitale Lernen soll auch in den Ostbeverner Schulen umgesetzt werden. Foto: imagoimages

Damit eine mögliche zweite „Homeschooling-Welle“ sie nicht unvorbereitet trifft, richten die Ostbeverner Schulen sowie die Gemeindeverwaltung als zuständiger Schulträger derzeit ihren Fokus darauf, die entsprechenden Grundlagen dafür zu schaffen, wie der digitale Unterricht an den hiesigen Schulen zukünftig erfolgen kann.

Denn, das hat der wochenlange Ausfall des Präsenzunterrichtes vor den Ferien gezeigt: Nicht alle Schüler und Lehrer sind für das digitale Lernen gleich gut ausgerüstet.

Darauf hat das Ministerium für Schule und Bildung NRW mit zwei Sofortausstattungsprogrammen reagiert, aus deren Fonds entsprechende digitale Endgeräte sowohl für Schüler als auch für das Lehrerpersonal angeschafft werden können. Rund 101 000 Euro stehen Ostbevern daraus für den Kauf von Tablets, Laptops und Co. zur Verfügung. Der von der Gemeinde zu übernehmende Eigenanteil beläuft sich dabei auf rund 6000 Euro.

Ginge es dabei aber alleine nur um die reine Beschaffung der Geräte, dann ließe sich die Angelegenheit schnell erledigen, aber die Sachlage sei weit komplexer als auf den ersten Blick erkennbar, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Und so will die Verwendung der Gelder im Interesse von Lehrern, Eltern und Schülern wohl durchdacht sein. Denn nicht nur die Beschaffung der entsprechenden Hardware ist von Bedeutung, sondern auch die Wahl der richtigen Software und der professionellen Online-Lernprogramme spielen bei den Überlegungen eine nicht unwesentliche Rolle. Zudem sind noch viele weitere Detailfragen zu klären.

Die Verwaltung führt derzeit mit den Schulleitungen Gespräche hinsichtlich des Verteilungsschlüssels sowie der gewünschten Hardware- sowie Softwareausstattung. Einig sind sich alle Akteure, dass die Fördermittel in voller Höhe abgerufen und die technische Ausstattung zeitnah angeschafft werden soll.

Mit dem Damoklesschwert eines erneuten Lockdowns im Nacken sei das kein leichtes Unterfangen für alle Beteiligten, hier in der gebote-nen Kurzfristigkeit die richtige Entscheidung zu treffen, heißt es abschließend.

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