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Lernhelfer an der JAS gesucht

Hilfe für das Hauptfach

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Nach der coronabedingten Pause werden an der Josef-Annegarn-Schule nun wieder Lernhelfer gesucht. Sie unterstützen Schüler die einen Anspruch aus dem „Bildungs- und Teilhabepaket“ haben in den drei Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch in individuellen Lerneinheiten. Diese sind wiederum in den normalen Schulalltag eingebettet.

Von Daniela Allendorf

Für die Umsetzung des Angebotes der Lernhelfer wurde die JAS vom Kreis Warendorf als Lernstandort ausgezeichnet. Daria Zickermann (l.) und Alexandra Visser freuen sich, dass nach coronabedingter Pause nun wieder Lernhelfer eingesetzt werden können. Foto: Daniela Allendorf

Seit zwei Jahren hat sich das Konzept der Lernhelfer an der Josef-Annegarn-Schule etabliert – durfte in den vergangenen Monaten jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Jetzt soll das Angebot für Schüler, die einen Anspruch auf eine Förderung über das „Bildungs- und Teilhabepaket“ haben, aber wieder angestoßen werden. Nicht zuletzt, weil die Erfahrungen, die seit 2019 gemacht wurden, durchweg positiv waren.

Doch worum geht es genau? Lernhelfer unterstützen die Schülerinnen und Schüler in individuellen Lerneinheiten. Diese wiederum sind in den regulären Schulalltag eingebettet und finden während der sogenannten „eva-Stunden“ statt. In diesen Stunden – das gilt für die drei Hauptfächer Deutsch, Mathe und Englisch gleichermaßen – steht das eigenverantwortliche Lernen im Vordergrund. „Das heißt, dass die Schüler Aufgaben bekommen, die sie dann alleine lösen müssen“, erläutert Daria Zickermann, Schulsozialarbeiterin an der JAS. Während dieser Stunden werden mit den anspruchsberechtigten Schülern Kleingruppen von je drei Kindern oder Jugendlichen gebildet, die dann wiederum aus der Klassengemeinschaft herausgenommen werden, um die Aufgaben ganz individuell mit Unterstützung eines Lernhelfers zu bewältigen oder auch andere Unterrichtsinhalte zu wiederholen. Vorbereiten muss der Lernhelfer allerdings nichts, er bekommt vor Beginn der Stunde die Materialien von den Lehrkräften.

Der Lernhelfer selber entscheidet, wie viele Stunden in der Woche er eingesetzt werden kann und in welchem Fach. „In der Stundentafel kreuzt der Lernhelfer dann an, in welchen Stunden er einsetzbar ist“, erläutert Daria Zickermann, bei der die Fäden bei diesem Projekt zusammenlaufen. Allerdings sollte man sich für ein Fach entscheiden und dann auch ein Halbjahr dabei bleiben, fügt sie hinzu.

Lernhelfer werden kann im Prinzip jeder, der Lust hat, sich mit den Schülern zu beschäftigen und der ein entsprechendes Know-how in einem der drei Hauptfächer mitbringt. Noch aus der Anfangszeit sind zurzeit rund zehn Lernhelfer bereit, wieder an der Schule tätig zu werden. Doch das reicht nicht aus. „Ich denke, ich brauche in diesem Schuljahr wieder so circa 20 Lernhelfer“, sagt die Schulsozialarbeiterin.

Das Projekt der Lernhelfer läuft in Kooperation mit der Jugendhilfe Mindful aus Warendorf. „Die Lernhelfer werden bei Mindful angestellt und erhalten ihre Vergütung über die Übungsleiterpauschale“, so Zickermann weiter. Diese bemisst sich dann wiederum pro Unterrichtseinheit. Eine Schulung ist für die Lernhelfer nicht erforderlich, wird aber auf freiwilliger Basis angeboten.

Für alle Interessierten, die in diesem Schuljahr Lernhelfer werden möchten, bietet Daria Zickermann in der JAS einen Infoabend an. Dieser findet am 15. September um 17 Uhr statt. Teilnehmer werden gebeten, sich bis zum 12. September unter d.zickermann@jas-ostbevern.de anzumelden. Bei der Veranstaltung gilt die „3G-Regel“.

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