Abschluss der Spielstadt

„Ich fand wirklich alles toll“

Ostbevern

Die Spielstadt ist beendet. Kinder, Betreuer und Veranstalter zogen bei der Abschlussveranstaltung ein rundum positives Fazit. Viele verschiedene Angebote und zahlreiche Ausflüge haben den rund 190 Mädchen und Jungen viel Spaß gemacht. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch einer Delegation von Kindern und Betreuer aus Ungarn.

Anne Reinker und Marion Fenner

Mit einer kleinen Abschiedsfeier ging die Spielstadt am Mittwoch zu Ende. Rund 190 Mädchen und Jungen konnten dort zweieinhalb Wochen abwechslungsreiche Ferien genießen. Foto: Anne Reinker

„Spielstadt 2019 war cool.“ Diese Meinung auf dem Plakat zum Abschluss der traditionellen Ferienaktion brachte wohl die Stimmung aller Teilnehmer auf den Punkt. Über zwei Wochen lang konnten sich bis zu 190 Mädchen und Jungen bei abwechslungsreichen Angeboten unterhalten lassen. Am Mittwoch wurden die Tore der Spielstadt geschlossen. Und beim Abschied von Kindern und Betreuern floss so manches Tränchen.

Wasserspiele

Die Kinder konnten gar nicht entscheiden, welche der Aktionen sie am meisten begeistert hatte. „Ich fand wirklich alles toll“, meinte etwa die elfjährige Marlen. Vor allem das Lagerfeuer sei etwas Besonderes gewesen. Für Fiona war der Besuch eines Ponyhofes der Höhepunkt. „Da durften wir die Pferde putzen und reiten“, freute sich die Siebenjährige noch im Nachhinein. Die Wasserspiele im Beverbad, zu denen sich die Kinder samt Betreuer mehrere Male aufmachten, kamen bei Lotta besonders gut an. „Auch das Basteln der Freundschaftsbänder war klasse.“ Der Budenbau, verschiedene Rollenspiele und das Herstellen einer Spielstadt-Zeitung gehörten ebenso mit zu den am meisten begeisternden Aktionen, die das Betreuer-Team organisierte.

Rückmeldungen

Mit Vorführungen, dem Singen des Gemeinschaftsliedes, Wolfsgeheul und viel Applaus für die Betreuer wurde die Spielstadt, in diesem Jahr „Helden der Kokosnuss“ genannt, beendet. „Es waren harte Wochen“, resümierte Marius Böckenholt. „Aber genau das macht das Ganze auch zu schönen Wochen“, befand der Erzieher des Jugendwerkes. „Am Ende des Tages sind alle glücklich, Kinder wie auch Betreuer.“ Das bestätigte seine Kollegin Lisa Hermanns. „Man merkt das auch an den Rückmeldungen der Eltern“, sagte sie.

Bogenschießen

Attila Repkeny, Leiter des Kinder- und Jugendwerkes zieht ein rundum positives Fazit: „Die Kinder haben wieder eine Menge Spaß gehabt.“ Es habe viele Attraktionen gegeben, dazu gehörte unter anderem der Besuch bei dem Indianer „Ironhorse“, bei dem Bogenschießen auf dem Programm stand. Aber auch die Ausflüge zum Flughafen Münster-Osnabrück oder zur Biologischen Station in den münsterischen Rieselfeldern seien sehr gefragt gewesen. Des Weiteren habe an warmen Tagen natürlich der Besuch des Freibades ganz oben auf der Hitliste gestanden. Zudem seien die vielen Spiel- und Bastelangebote immer gut angenommen worden. Für Repkeny persönlich war der Besuch der ungarischen Delegation ein besonderer Moment. Die Kinder und Jugendlichen samt Betreuer kamen von der Gemeinschaft junger Ungarndeutscher und dem Verein ungarndeutscher Kinder. Auch diese Gäste seien von der Spielstadt begeistert gewesen, so Repkeny.

Wiederholung

Als „traurigen Moment“ bezeichnete Attila Repkeny die letzte Stunde der Spielstadt. Einige dankende Worte sprachen Andreas Schepers und Florian Schulz aus dem Vorstand des Kinder- und Jugendwerks an alle Helfer und Organisatoren. Dass es im nächsten Jahr wieder eine Spielstadt geben wird, ist schon so gut wie sicher.

Startseite