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„W-Land“-Projekt zur Förderung von Artenschutz und Biodiversität

Im Nordkreis durchstarten

Ostbevern

In Ostbevern trafen sich jüngst Vertreter von Hegering, Kreisjägerschaft, Landwirte und „W-Land“-Projektleiter Felix Homann, um auch für den Nordkreis Maßnahmen im Rahmen des „W-Land“-Projekts anzustoßen. Unterstützung für die Förderung der Biodiversität gab es dabei von der Volksbank Münsterland Nord.

Josef Roxel, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Warendorf (l.) und Projektleiter Felix Homann von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft freuen sich über die Spende der Volksbank Münsterland-Nord für das „W-Land“-Projekt der KJS Warendorf, das jetzt auch im Nordkreis durchstarten soll. Von dessen Nutzen sind Landwirt Matthias Meckmann, Volksbank-Vorstand Friedhelm Beuse, Hegeringleiter Georg Verenkotte, KJS-Naturschutzobmann Markus Degener und Paul Verenkotte, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Ortsvereins (v.l.) überzeugt. Foto: Dorit Reimann

„Wenn erst einer anfängt, machen bestimmt andere auch mit“, ist Georg Verenkotte, Vorsitzender des Hegerings, überzeugt. Was er damit meint? Das von der Kreisjägerschaft Warendorf initiierte „W-Land“-Projekt zur Förderung von Artenschutz und Biodiversität. Wurden im Rahmen dieses Projekts im Südkreis bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, so ist der Nordkreis – zu dem auch Ostbevern zählt – noch ein recht unbeschriebenes Blatt. „Das muss sich ändern“, sind Friedhelm Beuse, Vorstand der Volksbank Münsterland Nord, und Georg Verenkotte überzeugt. Umso erfreulicher für die künftige Umsetzung: Friedhelm Beuse, selbst aktiver Jäger mit landwirtschaftlichem Hintergrund, konnte jetzt 15 000 Euro an die Kreisjägerschaft für das „W-Land“-Projekt überreichen. „Wir wollen ein Zeichen setzen für Biodiversität, gerade auch im Hinblick auf unsere enge Verbindung zur Landwirtschaft“, begründet Beuse das Engagement seines Hauses bei der symbolischen Spendenübergabe auf dem Hof von Georg Verenkotte. Mit dabei auch der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Warendorf, Josef Roxel, der KJS-Naturschutzobmann Markus Degener, „W-Land“-Projektleiter Felix Homann von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft, Paul Verenkotte, der Vorsitzende des landwirtschaftlichen Ortsvereins Ostbevern und Landwirt Matthias Meckmann.

Gemeinsam war man sich einig: „Wir wollen jetzt auch im Nordkreis durchstarten und verstärkt Werbung machen für das ‚W-Land‘-Projekt“, erklärte Verenkotte. Er selbst habe bereits mit Felix Homann Kontakt aufgenommen und sich beraten lassen. „Jetzt müssen wir schauen, was wir davon umsetzen wollen“, erklärte Homann, der Berufsjäger ist und von einem landwirtschaftlichen Hof kommt. Wie er berichtete, könne man den Erfolg an Strukturbrücken sehen. In diesen Blühstreifen, die im Gegensatz zu dem sie umgebenden Feld nicht abgemäht würden, suchten viele Tiere – von Hase über Kiebitz und Wachtel bis hin zum Fasan und Rebhuhn – Schutz vor Greifvögeln und Füchsen. „Je größer die Blühflächen, desto sicherer leben die Tiere dort“, weiß Homann.

„W-Land“-Projekt

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