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Impfangebot der Gemeinde

„Impfung ist der Weg aus der Pandemie“

Ostbevern

Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen und einem wachsenden Bedarf an Auffrischungsimpfungen verwandelt sich das Erdgeschoss des Rathauses am 8. und am 15. Dezember kurzzeitig in ein Impfzentrum. Ohne Voranmeldung werden dort dann Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfungen mit dem Impfstoff von Moderna angeboten.

Von Daniela Allendorf

Bürgermeister Karl Piochowiak und Dr. Philipp Aumüller machen sich dafür stark, dass sich die Ostbeverner impfen lassen und bieten gleich zwei Termine für Impfungen an. Foto: Gemeinde OstbevernIMAGO/Pedro Merino, Gemeinde Ostbevern

„Ich halte es da mit der Kanzlerin. Ich lasse mich auf jeden Fall impfen, aber ich bin jetzt einfach noch nicht an der Reihe.“ Das sagte Bürgermeister Karl Piochowiak am 6. Januar, als im Seniorenzentrum St. Anna die ersten 150 Impfdosen gegen das Coronavirus in der Bevergemeinde verabreicht wurden. Schon zu Beginn des Jahres warb der Verwaltungschef für die Impfung: „Lassen Sie sich impfen“, forderte er die Ostbeverner auf. Und das tut er jetzt angesichts steigender Infektionszahlen und einem wachsenden Bedarf an Auffrischungsimpfungen erneut. Um die vom Kreis Warendorf bestehenden Impfangebote – Impfmobil und Impfzentrum in Ennigerloh – und das Angebot in den Hausarztpraxen noch zu ergänzen, verwandelt sich das Erdgeschoss des Rathauses an zwei Nachmittagen (jeweils mittwochs am 8. und 15. Dezember) kurzfristig in ein Impfzentrum.

Ohne Voranmeldung

Unterstützung für dieses Angebot der Gemeinde gibt es vom Team der Hausarztpraxis am Hofkamp, von DRK, Malteser Hilfsdienst und weiteren Ehrenamtlichen. Viele von ihnen haben bereits Erfahrung in Sachen Impfen, waren sie doch schon beim „mobilen“ Impfzentrum des Kreises im März in der Beverhalle im Einsatz. Bei den nun geplanten Terminen können sich Impfwillige zur Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung von 14 bis 19 Uhr am Rathaus einfinden. Die Gemeinde weist für die sogenannten Booster-Impfungen darauf hin, dass hierfür die letzte Immunisierung sechs Monate zurückliegen sollte. Ebenfalls heißt es aus dem Rathaus, dass bei den beiden Sonderimpfterminen ausschließlich der Impfstoff von Moderna gespritzt wird. „Ein mRNA-Impfstoff, der im Hinblick auf die Wirksamkeit und Verträglichkeit dem Impfstoff von Biontech in nichts nachsteht. Ganz im Gegenteil: Der Impfstoff von Moderna ruft sogar nach aktuellem Wissensstand eine leicht erhöhte Antikörper-Bildung hervor und kann mit Biontech, Astrazeneca und Johnson&Johnson bedenkenlos kombiniert werden“, schreibt die Gemeindeverwaltung in ihrer Information und weiter: „Nicht geeignet ist der Impfstoff von Moderna gemäß der Stiko allerdings für Schwangere und für Personen unter 30 Jahren. Diese Personengruppen können nicht an der Sonderimpfaktion teilnehmen und werden gebeten, sich zwecks eines Impfangebotes an ihre Hausarztpraxis zu wenden.“

Impfmobil kommt am 2. Dezember

Darüber hinaus macht auch das Impfmobil des Kreises noch einmal Station in der Bevergemeinde. Am Donnerstag (2. Dezember) steht es von 11 bis 15 Uhr vor dem Rathaus. Dort werden auch verschiedene Impfpräparate angeboten. Weder für das Impfmobil, noch für die Aktion der Gemeinde ist eine Anmeldung erforderlich. Aufgrund der erhöhten Nachfrage könne es jedoch zu Wartezeiten kommen, heißt es aus dem Rathaus. Deswegen empfehle es sich, dass die Impfwilligen den mRNA-Aufklärungs- und Anamnesebogen – dieser ist auf der Homepage der Gemeinde zu finden – ausgedruckt und ausgefüllt mitbringen. Dabei haben sollte man darüber hinaus den Impfpass, die Krankenversicherungskarte und einen Ausweis.

Bürgermeister Karl Piochowiak ist hoch erfreut, über das zusätzliche Impfangebot: „In den Arztpraxen sowie in den stationären und mobilen Impfzentren wird momentan auf Hochtouren geimpft. Insbesondere das Engagement unser örtlichen Praxisteams, die seit vielen Monaten Unglaubliches leisten, ist nicht hoch genug zu loben.“ Er hofft, dass das Angebot gut angenommen wird und auch noch einmal wiederholt werden kann: „Die Impfung ist der Weg aus der Pandemie“, ist er überzeugt und wirbt weiter dafür, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

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