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Ins Schulleben hineingeschnuppert

Loburg präsentiert sich und ihre Angebote beim Tag der offenen Tür

Ostbevern

Die Loburg präsentierte sich Viertklässlern aus Ostbevern und der Umgebung bei einem Tag der offenen Tür. In viele Angebote konnten die Gäste hineinschnuppern. Die Verantwortlichen des Gymnasiums werden im Frühjahr des nächsten Jahres 90 Zusagen verschicken können.

Von Anne Reinker

Foto: Anne ReinkerAnne ReinkerAnne Reinker

Ist das Collegium Johanneum die richtige Schule für mein Kind? Auf diese Frage konnten die Eltern, die gemeinsam mit ihrem Nachwuchs zum Tag der offenen Tür der Loburg gekommen waren, eine Antwort bekommen. Am Samstag stellte sich die Einrichtung mit einem umfangreichen Informationsprogramm den Viertklässlern vor.

Das komplette Schulgelände konnten die Besucher dank der Begleitung mehrerer Lehrer kennenlernen. Dem war eine gruppenweise Begrüßung in der Aula vorausgegangen. Im Anschluss führte es die Gäste in die Gebäude zum ausgiebigen Sammeln von Informationen und Eindrücken.

Wie die Loburg bilingual unterrichtet, interessierte unter anderem eine Familie aus Ladbergen. „Mattis interessiert sich sehr für Sprachen“, erklärte dessen Mutter Meike Steube-Niemeyer. Dementsprechend gehören für sie auch die Austauschprogramme, die das Gymnasium bietet, zur Argumentation für oder gegen eine Schule. Ob sich Mattis und seine Eltern für eine Anmeldung entscheiden werden? „Wir sehen uns auf jeden Fall auch noch die anderen Schulen in der Umgebung an“, sagte die Ladbergerin.

Um so einen Vormittag auf die Beine zu stellen, benötigt es viele Mitstreiter und Helfer. „Etwa 100 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich“, berichtete Schulleiterin Dr. Anja Stiglic. Dazu kämen dann noch Eltern und natürlich das Team des Gymnasiums und des Internats. Nicht nur über die Arbeit in den Unterrichtsfächern konnten sich so die Besucher informieren, sondern auch AGs, Freizeitprogramme, verschiedene Projekte und der komplette Rahmen des Schullebens standen auf dem Programm.

Von den Loburg-Schülern waren Ole Kleimek und Felix Stegemann dabei, die selbst vor einem Jahr den Tag der offenen Tür besucht hatten und angenommen wurden. „Der Tag war total super“, erinnerte sich der zehnjährige Felix. Nun konnten beide selbst den Besuchern von den Vorzügen und Möglichkeiten, die die Einrichtung bietet, erzählen. Das taten sie mit dem Angebot der Roboter-AG. „Damit die Kinder sehen, wie viel Spaß es hier macht“, erklärte Ole Kleimek. Das dürfte ihnen gelungen sein, denn wie Lehrer Dirk Folker aus den Vorjahren weiß: „Die Kinder sind hier oft gar nicht mehr wegzukriegen“, sagte er lachend.

Auch die Stationen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), betreut von Oberstufenschülern, wurden gut frequentiert. Hier konnten unter anderem Schaltkreise gebaut werden. Während die Kinder bastelten und ausprobierten, gingen die Gespräche mit den Erwachsenen in die Details.

Informationsveranstaltungen der Loburg wird es auch in den kommenden Wochen noch geben, nicht nur in der Bevergemeinde, sondern auch an Schulen im Umkreis. „Wir gehen damit auf Tour“, kündigte Patrik Thelen an. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre schätzte der Unterstufenkoordinator, dass weit über 100 Bewerbungen eintrudeln werden. Da der Jahrgang dreizügig gefahren wird, werden die Verantwortlichen im Frühjahr nächsten Jahres 90 Zusagen verschicken können.

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