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Ostbevern Touristik bereitet sich auf Saison vor

Inspirationen für das künftige Programm

Ostbevern

Tief beeindruckt kehrten die Teilnehmer mit viel „Neuem vollgepackt“ jetzt nach einer „Inspirationsfahrt“ in den Teuto nach Ostbevern zurück. Ihre dort gewonnenen Eindrücke wollen sie ins künftige Programm einfließen lassen.

Mehrere Verantwortliche machten sich zusammen mit dem Vorsitzenden Karl Heinz Meintrup und Christine Schafberg von der Touristik-Geschäftsstelle auf den Weg in den Teuto. Foto: Ostbevern Touristik

Fortbildung und Vorbereitung auf die kommende Saison war für Ostbevern Touristik im Frühjahr immer schon das Gebot der Stunde. So machten sich mehrere Verantwortliche zusammen mit dem ersten Vorsitzenden Karl Heinz Meintrup und Christine Schafberg von der Touristik-Geschäftsstelle auf den Weg in den Teuto.

Ziele waren der „Hüggel“ bei Hagen und das Museum „Arbeitserziehungslager Ohrbeck“ bei Hasbergen. „Es ist für Gästeführer wichtig, auch geografische und historische Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten unserer näheren Umgebung und Heimat zu kennen und dann weitervermitteln zu können, um zukünftige touristische Ziele unserer Region anbieten zu können“, werden die Verantwortlichen für Touristik in Ostbevern in einer Pressemitteilung zitiert.

Der „Hüggel“, ein erdgeschichtlich äußerst interessanter Höhenzug zwischen Hagen, Hasbergen und Georgsmarienhütte, war das erste Ziel. Dieser bietet die gesamte Bandbreite der erdgeschichtlichen Entwicklung des Münsterlandes und Teutoburgerwaldes von der Oberkarbonzeit vor circa 300 Millionen Jahren bis zum letzten Kalksteinabbau bis 1937. „Dieses gut erschlossene Wandergebiet ist touristisch sehr lehrreich aufbereitet unter anderem auch mit einem geologischen Lehrpfad, der diese Jahrmillionen-Entwicklung“ sehr anschaulich erklärt“, heißt es in der Mitteilung.

Das zweite Ziel der Erkundungstour war der Augusta­schacht, in dem das Museum „Arbeitserziehungslager Ohrbeck“ untergebracht ist. In diesem Museum wird sehr realistisch die dortige Lagerzeit ausländischer Zwangsarbeiter in der Zeit von Januar 1944 bis April 1945 erklärt. „In diesem Lager wurden circa 2000 Zwangsarbeiter aus 17 Nationen unter unerträglichen Bedingungen zur ‚Arbeit erzogen“. Es wurde dort gefoltert und auch getötet. Viele der Häftlinge haben diese Lagerzeit nicht überlebt“, schreibt Ostbevern Touristik.

Das Museum wird von einem gemeinnützigen Verein seit 2002 unterhalten und betrieben. Es wird in der Hauptsache von diesem Verein und durch weitere Sponsoren finanziert. Tief beeindruckt kehrten die Teilnehmer mit viel „Neuem vollgepackt“ nach Ostbevern zurück. Touristik Ostbevern beabsichtigt auch diese Informationstour in ihr zukünftiges Programm aufzunehmen.

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