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Versammlung des Vereins Partnerschaft Ndaba-Ostbevern

Kauf der Ausbildungsstätte als Ziel

Ostbevern

Die Verantwortlichen des Vereins Partnerschaft Ndaba-Ostbevern haben sich einiges vorgenommen: Eine neue Aktion der Vereinigung ist die Unterstützung der Kaffeebauern im Gebiet des Distrikts Rutsiro, deren Kopakama-Kaffee die Partnerschaftsinitiative in Ostbevern verkaufen möchte.

Am Bau der Ausbildungsstätte für handwerkliche Berufe, einem Projekt des hiesigen Vereins, geht es Dank vieler Arbeiter gut voran. Foto: privat/Anne ReinkerAnne Reinker

Wie die vergangenen Monate, so wird auch in die nächste Zeit für die Aktiven im Verein Partnerschaft Ndaba-Ostbevern aussehen: gefüllt mit Tätigkeiten, um Projekte in der Region Ndaba in Ruanda umsetzen zu können. Aktuell ist das die Ausbildungsstätte, die stete Fortschritte macht. Gesprochen wurde darüber bei der Mitgliederversammlung am Dienstag. Auch Wahlen sowie ein Reisebericht von Margret Dieckmann-Nardmann standen auf der Tagesordnung.

Angelika Whitehead wies rückblickend auf das 17-jährige Bestehen des Vereins hin und sprach die Ausrichtung des Kirmescafés in diesem Jahr an. „Das war ein voller Erfolg“, erinnerte die Vorsitzende an den lohnenden Einsatz. Anklang fand auch die Teilnahme an der Gewerbeschau im Mai, bei der das Basteln von Spielzeug aus Recyclingmaterialien im Mittelpunkt stand.

Einigkeit bestand bei den Vorstandswahlen: Angelika Whitehead wurde als Vorsitzende bestätigt, Karin Läkamp hat zugesagt, den Posten als Beisitzerin weiterhin zu besetzen. Neu im Vorstand ist Conny Stolz, die ebenfalls als Beisitzerin die Geschicke des Partnerschaftsvereins mit lenken möchte. Im Weiteren sind im Vorstand: Margret Dieckmann-Nardmann (stellvertretende Vorsitzende), Frank Düring (Kassierer) sowie als Beisitzerinnen Joana Wagner und Katja Böwing.

Vorzeigemodell des Vereins

Die Ausbildungsstätte für Handwerksberufe, ein Vorzeigemodell des Vereins, besuchen zurzeit 13 Schülerinnen, die den Beruf der Schneiderin erlernen. „Nach Ende der Regenzeit wurde der Bau des zweiten Gebäudes Anfang Juni begonnen und zügig vorangebracht“, erläuterte Whitehead. Nach Vorgabe des Karongi Distrikts sind jeweils ein Raum für Verwaltung, Verkauf, Lager sowie die Toiletten vorgesehen. „Als nächstes wird die Einrichtung gekauft“, teilte die Vorsitzende mit. Insgesamt schätzen die Verantwortlichen die Gesamtkosten auf 10.000 bis 15.000 Euro. Ausgebildet werden sollen künftig auch Jugendliche in den Bereichen Elektronik, als Schweißer und als Installateur.

Um dieses Projekt weiter finanzieren zu können, wird der Verein mit verschiedenen Aktionen am Ball bleiben. Präsentieren will er sich beispielsweise beim Kastaniensonntag, am 1. März soll wieder eine Frühlingsaktion zum Gründungstag stattfinden.

Eine neue Aktion der Vereinigung ist die Unterstützung der Kaffeebauern im Gebiet des Distrikts Rutsiro, deren Kopakama-Kaffee die Partnerschaftsinitiative in Ostbevern verkaufen möchte. Näheres dazu wird noch bekanntgegeben.

Im Anschluss an die Präsentation von Angelika Whitehead berichtete Margret Dieckmann-Nardmann von ihrer letzten Reise nach Ruanda, bei der sie sich unter anderem ein Bild von den Projekten des Vereins machte.

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