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10 000 Euro weniger Einnahmen

Keine Beiträge für schulische Angebote

Ostbevern

Aufgrund der Pandemie-Situation werden die Elternbeiträge für OGS, Acht-bis-Eins-Betreuung oder Nachmittagsbetreuung an der JAS im Januar nicht erhoben.

dag/pd

Die Betreuung in der OGS ist für die Eltern auch in Ostbevern beitragspflichtig. Während der Zeit der Schließung aufgrund der Corona-Pandemie werden die Beiträge ausgesetzt. Foto: Gunnar A. Pier

Die Elternbeiträge, die für die Inanspruchnahme schulischer Betreuungsangebote in Ostbevern, wie zum Beispiel für die Acht-bis-Eins-Betreuung, den Besuch der Offenen Ganztagsschule oder der Nachmittagsbetreuung an der Josef-Annegarn-Schule, erhoben werden, werden für den Monat Januar ausgesetzt. Das teilt die Gemeinde jetzt in einer Pressenotiz mit.

Sollten die Betreuungsmöglichkeiten auch über den 31. Januar hinaus aufgrund der Verlängerung der Corona-Maßnahmen nicht angeboten werden können, wird auch in der Folgezeit auf die Zahlung der Elternbeiträge verzichtet, heißt es in der Mitteilung weiter. Darauf haben sich die Gemeindeverwaltung und die Sprecher der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen verständigt. Die Regelung gilt auch für Kinder, die momentan in einer Notgruppe betreut werden.

Da der Einzug der Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 bereits erfolgt ist, werden die Beiträge mit denen für den Monat Februar verrechnet. Das heißt, im Februar werden keine Elternbeiträge abgebucht.

Eltern, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben oder per Überweisung bezahlen, werden gebeten, ihren Dauerauftrag für Februar auszusetzen beziehungsweise nicht zu überweisen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde während des Lockdowns auf die Zahlung von Elternbeiträgen verzichtet Damals wie heute werden die Mindereinnahmen – immerhin rund 10 000 Euro je Monat – zu jeweils 50 Prozent von Land und Gemeinde getragen.

Als im April vergangenen Jahres Schulen und Kitas geschlossen waren, verständigten sich zudem die 13 Kommunen im Kreis darauf, dass in den Wochen der Schließung keine Kita-Beträge erhoben wurden. Ob das auch in diesem Jahr so sein wird, bleibt abzuwarten.

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