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Wieder Präsenzunterricht am Gymnasium

Keine Masern – Entwarnung an der Loburg

Ostbevern

Entwarnung: Das Gesundheitsamt des Kreises informierte die Loburg, dass sich der Verdacht auf eine Maserninfektion bei einer Lehrkraft nicht bestätigt hat. Die Leitung des Gymnasiums spricht nach dem spontanen Homeschooling von einem erfolgreichen Probelauf.

Ralf Aumüller

Am Freitag, Montag und Dienstag hatten die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Johanneum Unterricht auf Distanz. Foto: Wilhelm Schmitte

Am Dienstagmorgen gab’s Entwarnung. Das Gesundheitsamt des Kreises informierte die Leitung des Gymnasiums Johanneum, dass sich der Verdacht auf eine Maserninfektion bei einer Lehrkraft nicht bestätigt hat. „Nach einem PCR-Test steht fest, dass die betreffende Person negativ ist“, teilte Kerstin Butz aus der Kreis-Pressestelle mit.

Die Erleichterung an der Loburg ist groß. „Ab Mittwoch gehen wir wieder komplett in den Präsenzunterricht“, kündigte Schulleiter Michael Bertels an. Von vergangenem Freitag bis Dienstag hatten die Schülerinnen und Schüler zu Hause digitalen Unterricht. Der habe gut funktioniert, bilanziert Bertels. „Es gab große Bedenken gegen den Distanzunterricht. Die gibt es weiterhin, aber wir gehen nach den ersten Rückmeldungen davon aus, dass zumindest technisch alles geklappt hat. Es war ein guter Probelauf für uns.“

In einer Mitteilung des Gymnasiums heißt es zudem: „Der erfolgreiche und sehr kurzfristige Wechsel vom Präsenzlernen zum Homeschooling war möglich, da bereits im vergangenen Schuljahr ein umfassendes Konzept zum Lernen auf Distanz entwickelt worden war.“ Wann die an den drei Tagen ausgefallenen Klausuren und Klassenarbeiten nachgeholt werden, teilt die Schule in einem Elternbrief mit.

Weil bei einer Lehrkraft der Verdacht auf eine Maserninfektion bestand, hatte das Gesundheitsamt – wie berichtet – rund 30 Pädagogen der Loburg, bei denen der Impfstatus möglicherweise nicht ausreichend war, Ende vergangener Woche in häusliche Quarantäne geschickt. Alle Beteiligten hatten auf einen Befund zu einem früheren Zeitpunkt gehofft. Dafür aber, so heißt es beim Kreis, seien die Labore derzeit zu stark beansprucht.

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