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Sitzung des Bildungs-, Generationen- und Sozialausschusses

Kita Bullerbü: Übergangslösung klappt „super“

Telgte

Mit Blick auf die Übergangslösung für die Kita Bullerbü, die Anfang August in den Räumlichkeiten der Gemeinde ihren Betrieb aufgenommen hat sprechen alle Beteiligten von einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Die ist allerdings begrenzt.

-agh-

Die Kooperation der Christlichen Gemeinde und der Kita Bullerbü laufe „super“. Das erfuhren nun die Mitglieder des Foto: Daniela Allendorf

„Es läuft super in der Zusammenarbeit mit der Christlichen Gemeinde“, sagte Baubereichsleiter Hans-Heinrich Witt im Bildungs-, Generationen- und Sozialausschuss mit Blick auf die Übergangslösung für die Kita Bullerbü, die Anfang August in den Räumlichkeiten der Gemeinde ihren Betrieb aufgenommen hat. Die Unterstützung seitens der Gemeindeverantwortlichen sei groß.

Träger der Kita Bullerbü ist die Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems. Nach Angaben der Gemeindeverwaltung befinden sich auf rund 270 Quadratmetern Fläche zwei Gruppenräume, ein Schlaf- und ein Wickelraum, Toiletten, ein Leitungsbüro sowie ein Betreuerraum.

Des Weiteren sei eine Fläche von rund 300 Quadratmetern in den Außenanlagen als Spielfläche zur Verfügung gestellt worden. „Hier hat die Gemeinde in Absprache mit allen Beteiligten die Fläche eingezäunt, eine Spielsandfläche angelegt und der Kita eine Fertiggarage zur Unterbringung der Spielgeräte bereitgestellt“, betonte Witt.

Kleinere Umbaumaßnahmen in den Räumlichkeiten wie etwa Kinderschutztore vor den Treppen habe die Kommune in Abstimmung mit dem Eigentümer in Auftrag gegeben.

Von montags bis freitags stünden die Räumlichkeiten der Kita zur Verfügung. Zum Wochenende erfolge durch die Christliche Gemeinde ein Umräumen, um dort christliche Angebote machen zu können.

Die Nutzung ist bis Ende Februar 2023 vorgesehen. Danach soll die Kita Bullerbü in die frei werdende Containeranlage im Baugebiet Kohkamp III umziehen. Die aktuell dort untergebrachte Kita soll dann den Neubau an der Bahnhofstraße beziehen. „Sollte es hier zu Verzögerungen kommen, könnte die Christliche Gemeinde ihre Räume weiterhin zur Verfügung stellen“, hieß es während der Sitzung.

Die Kita Bullerbü startete ihren Betrieb zunächst in einem Gruppenraum, im Laufe der Zeit werden mehr Kinder erwartet, sodass voraussichtlich im Oktober auch der zweite Gruppenraum notwendig werde. Alle Projektbeteiligten hätten sich darauf verständigt in engem und regelmäßigem Kontakt zu bleiben, um so auftretende Probleme umgehend und einvernehmlich angehen zu können. Nach ersten Rückmeldungen seitens der AWO ist der Betrieb gut angelaufen.

Auch in Brock tut sich etwas, nachdem Mitte Mai die Politik der Planung zur Erweiterung der dortigen Kindertagesstätte zugestimmt hatte. In der Zwischenzeit wurde nach Angaben der Verwaltung mit dem Träger, der Outlaw GmbH, sowie dem Kreisjugendamt das Raumkonzept abgestimmt. Aktuell werde das zum Bauantrag zwingend erforderliche Brandschutzkonzept erstellt.

In Gesprächen mit dem Kreisjugendamt wurden dem Träger Fördermittel in Höhe von rund 135 000 Euro für den Umbau in Aussicht gestellt. Denn die Baukosten von etwa 150 000 Euro würden zu 90 Prozent bezuschusst.

Die Umbauarbeiten sollen in der ersten Jahreshälfte 2023 beginnen und zum Beginn des Kindergartenjahres 2023/2024 abgeschlossen sein. Die Tätigkeiten sollen nach Angaben der Gemeindeverwaltung so durchgeführt werden, dass der laufende Kitabetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird.

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