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Plattdeutscher Abend im Heimathaus

Kleines Wechselbad der Gefühle

Ostbevern

Volles Haus beim Plattdeutschen Abend: Wieder einmal ist es Hermann Kövener und seinem Team gelungen zahlreiche Gäste ins Heimathaus zu locken.

-rei-

Beim plattdeutschen Abend im Heimathaus war das Interesse an den Geschichten und Gedichten, die das Team um Hermann Kövener dabei hatte, wieder einmal groß. Foto: Anne Reinker

Kaum taten die Besucher einen Fuß in das Heimathaus, zog ihnen auch schon der würzige Duft von Glühwein in die Nasen. Das warme Getränk und die hausgemachten Plätzchen waren einige Gründe dafür, warum es beim plattdeutschen Abend jüngst besonders weihnachtlich zuging. In erster Linie sorgten jedoch die Protagonisten dafür, die mit Musik, Gedichten und Geschichten auf den Advent und die Feiertage eingingen.

Hermann Kövener war es wieder einmal gelungen, nicht nur einige Mitstreiter um sich zu holen, sondern auch ein buntes Programm zusammenzustellen. Dazu gehörte auch Werner Kövener, der mit seiner Gitarre das erste Weihnachtslied anstimmte. „Guaden Aobend leive Lüe“, begrüßte Hermann Kövener die zahlreichen Besucher. Ihm war es wichtig, auch an diejenigen zu denken, die aufgrund der aktuellen Herausforderungen zu kämpfen haben. Man müsse es sich ins Gedächtnis holen, „dass es uns wirklich gut geht“, betonte er.

Die ganz große Besetzung

Dieses Mal saß die ganz große Besetzung am Tisch bei ihm: Wie er, so hatten auch Albert Laubrock, Bernd Artmann, Anni Preckel, Gisela Käuper und Hildegard Wegmann vorab Bücher gewälzt und sich die Mühe gemacht, den ein oder anderen Text vom Hochdeutschen in den hiesigen Dialekt zu übersetzen.

Ein plattdeutscher Abend ist aufgrund seiner Vielseitigkeit auch immer ein kleines Wechselbad der Gefühle. Zum Nachdenken bringende, lustige und kuriose Beiträge brachten die Akteure zu Gehör. Hermann Kövener beispielsweise sprach über Weihnachtsmärkte in der Umgebung und auch „Waorüöwer dat Christkind gnöcheln moss“ (worüber das Christkind lächeln muss).

Die Advents- und Winterzeit machte Anni Preckel sich zum Thema, während Gisela Käuper über eine lustige Weihnachtsüberraschung sprach.

Der Jahresanfang wird ein Thema beim nächsten plattdeutschen Abend sein, dieser findet am 4. Januar statt. Und nur einige Tage später, am 8. Januar, besteht im Heimathaus die Möglichkeit zum „Krippkes kieken“.

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