Alter Brauch

„Krippkes kieken“ im Heimathaus

Ostbevern

Um eine Tradition nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, lädt der Heimatverein zum „Krippkes kieken“ ein. Ehe der Weihnachtsschmuck eingemottet wird, hat er nochmals einen großen Auftritt.

wn

Im Heimathaus wird der alte Brauch des „Krippkes kieken“ noch am Leben erhalten. Foto: Alex Piccin

In manchen Haushalten ist die Krippe schon wieder eingepackt und auch die weihnachtliche Dekoration ist verschwunden. Früher stand der Weihnachtsbaum immer bis zum Dreikönigsfest im Wohnzimmer. Man besuchte sich in der Nachbarschaft, und die aufgebauten Krippen wurden bestaunt.

Die Tradition des „Krippkes kieken“ hält eine kleine Gruppe von Helferinnen seit einigen Jahren im Heimathaus am Leben. Bevor die Krippen weggeräumt werden, können sie noch einmal im Heimathaus glänzen.

Am Sonntag, 5. Januar, können von 14.30 bis 17 Uhr bei Kaffee und Rosinenbrot die „Krippkes“ angesehen werden. Die Krippchen, bei einigen stimmt das wirklich, denn sie sind nur wenige Zentimeter groß, sind recht unterschiedlich gestaltet.

Ganz neu ist eine kleine Krippe, die mit dem 3D-Drucker hergestellt worden ist. Auch große Exemplare aus Holz, Ton oder Bienenwachs sind dabei. Mit Schleich-Kunststofffiguren gestalteten der zehnjährige Paul und der achtjährige Oskar ihre Krippe, und der Stall ist in der Adventszeit von Paul aus altem Eichenholz selbst gebaut worden.

Startseite