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Bepflanzung muss zurückgeschnitten werden

Lärmschutzwall abgesackt

Ostbevern

Um den Lärmschutzwall an der Bahnhofstraße zu erneuern, muss die dortige Bepflanzung stark zurückgeschnitten werden.

-dag-

Der Lärmschutzwall an der Bahnhofstraße muss aufgefüllt werden, weil die Erde abgesackt ist Foto: Foto: Anne Reinker

Da der Immissionsschutzwall zwischen der Landesstraße 830 (Bahnhofstraße und dem Baugebiet „Sendkers Kamp“ (Anton-Aulke-Straße) im Laufe der vergangenen Jahre zusammengesackt ist, müssen dort im kommenden Sommer Bodenarbeiten durchgeführt werden. Der Wall soll mit überschüssiger Erde, die bei der Erschließung des Gewerbegebietes West anfällt, aufgefüllt werden. Um das Auffüllen zu ermöglichen, muss jedoch die gesamte Bepflanzung bis auf den Stock zurückgeschnitten werden. Diese Schnittarbeiten müssen bis zum 28. Februar vorgenommen werden, teilt die Verwaltung mit. Danach ist ein Rückschnitt dieser Art nicht mehr zulässig. „Es ist vorgesehen, die notwendigen Arbeiten kurzfristig durchzuführen“, erklärte Bürgermeister Karl Piochowiak in der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses. Die Anlieger würden darüber rechtzeitig unterrichtet. Der Wall sei seinerzeit angelegt worden, weil die zulässigen Planungsrichtwertpegel für reine Wohngebiete für die Nachtzeit geringfügig überschritten worden seien. Um diese Überschreitung zu relativieren, habe es damals die Vorgabe gegeben, einen bepflanzten Erdwall mit einer Höhe von drei Metern zu errichten, erläuterte der Bürgermeister dazu.

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