1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Leberkäse war überaus gefragt

  8. >

Nachbarschaft erwirtschaftet 2100 Euro

Leberkäse war überaus gefragt

Ostbevern

Seit 30 Jahren engagiert sich die Nachbarschaft des Großen Kamps am Kastaniensonntag für das Ehrenamt. Nach zwei Jahren Corona-Pause waren die Nachbarn in diesem Jahr natürlich wieder mit dabei und sogar mit Unterstützung durch die junge Generation.

Von Anne Reinker

Die Nachbarschaftsinitiative Großer Kamp hat beim Kastaniensonntag für den Vibo wieder eine stolze Summe erwirtschaftet.  Foto: Anne Reinker

Seit über 30 Jahren wird die Nachbarschaft rund um den Großen Kamp aktiv, um am Kastaniensonntag mit einem großangelegten Imbiss Geld für soziale Zwecke einzunehmen. In der ersten Zeit war es die Lebenshilfe, die bedacht wurde, seit 17 Jahren ist es der Verein Vibo. Und die Verantwortlichen konnten nun wieder eine stolze Spendensumme von der Nachbarschaftsinitiative entgegennehmen: 2100 Euro wurde mit dem Verkauf hausgemachter Mahlzeiten erwirtschaftet.

Den ganzen Sonntag im Einsatz

Fast den ganzen Sonntag lang waren etwa 20 Helfer – unterstützt durch Betreuer und Bewohner des Hofes Schwegmann – im Einsatz. Und die Bilanz fällt nach zwei Jahren Pause überaus zufriedenstellend aus: „Das Ganze hat gut geklappt“, berichtete Matthias Bröker erfreut. Denn dieses Mal musste das Konzept des gastronomischen Angebots etwas umgestrickt werden: Leberkäse, Reibeplätzchen, Geschnetzeltes, Waffeln und Muffins ebenso Getränke wurden aus den Räumen der Fleischerei Hokamp verkauft und auch der Bereich davor wurde einbezogen.

Bernd Hokamp

Vor allem der Leberkäse, so berichtete Bernd Hokamp, sei überaus gefragt gewesen. „Innerhalb von drei, vier Stunden haben wir 25 Kilo Leberkäse verkauft“, sagte er. Sicher ist daher jetzt schon: „Den wird es im nächsten Jahr wieder geben.“ Letztendlich sei man ausverkauft gewesen.

Das bestätigt auch Matthias Bröker und freut sich: „Der Generationenwechsel in der Nachbarschaft hat geklappt.“ Denn auch etliche jüngere Helfer konnten in die Aktion involviert werden. Und so sind die Beteiligten guter Dinge, dass der Fortbestand gesichert ist.

Dank geht an die Spender

Dass es wieder über 2000 Euro sind, die schlussendlich für das Vibo-Geldsäckel zusammengekommen sind, habe man auch etlichen Spenden im Nachhinein zu verdanken, so Bernd Hokamp abschließend.

„Toll, dass es wieder so eine hohe Summe ist“, freute sich Maria Schwegmann und betonte: „Uns ist sehr bewusst, wie viel Arbeit dafür geleistet wird.“ Fließen wird das Geld in die Vereinskasse, aus der zahlreiche Aktivitäten für die Inklusion Behinderter geleistet wird. Ein Dauerposten in den Bilanzen ist beispielsweise das Angebot des heilpädagogischen Reitens.

Startseite