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Gleichstellungsbeauftragte zum Weltfrauentag

Margarete Götker: „Eine Chance zum Umdenken und Umsteuern“

Ostbevern

Zum Internationalen Frauentag ist es Margarete Götker, der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde, wichtig, den Blick für das Thema Gleichstellung noch einmal zu schärfen – besonders in Zeiten der Pandemie, in denen die Mehrfachbelastung für Frauen deutlich gestiegen ist.

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Margarete Götker, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, appelliert an Frauen und Männer, sich weiterhin für die Gleichstellung stark zu machen. Foto: Gemeinde Ostbevern

Seit 1911 feiern Frauen den „Internationalen Tag der Frauen“, an dem weltweit auf Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Der Tag soll die bisherigen Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung feiern, Aufmerksamkeit für bestehende Diskriminierung sowie Ungleichheiten schaffen und dazu ermuntern, sich selbst für eine Gleichstellung von Mann und Frau einzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung.

2021 lautet das Thema der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag „Frauen in Führungspositionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer Covid-19-Welt“.

Aufgabenlast ist gestiegen

Das Motto soll hervorheben, dass die Aufgabenlast der Frauen während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen ist. Nicht nur, dass Frauen mehrheitlich in sozialen und Pflegeberufen tätig sind. Sie übernehmen zudem auch im häuslichen Umfeld primär die (unbezahlte) Pflege- und Betreuungsarbeit. Neben der eigenen Berufstätigkeit stemmen sie den Haushalt und versuchen, Kinderbetreuung, Homeschooling und gegebenenfalls Homeoffice parallel zu leisten, teilt die Gemeinde weiter mit.

Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, war bereits vor Corona herausfordernd. Vor dem Hintergrund der Pandemie ist die Mehrfachbelastung für Frauen jedoch deutlich gestiegen.

Margarete Götker

Deshalb ist es Margarete Götker, der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Ostbevern, wichtig, zum Internationalen Frauentag am Montag (8. März) den Blick für das Thema Gleichstellung noch einmal zu schärfen. „Ein Jahr Corona liegt jetzt hinter uns und hat dabei in hohem Maße auch die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu Tage treten lassen. Nur wenn darauf aufmerksam gemacht und dafür sensibilisiert wird, kann verhindert werden, dass es bei der Gleichberechtigung zu einer Rolle rückwärts kommt“, ist sie überzeugt.

Margarete Götker

Margarete Götker appelliert daher an Frauen wie Männer, sich weiterhin für die Gleichstellung von Mann und Frau stark zu machen. „Was sich jetzt in der Corona-Pandemie entwickelt hat, das darf sich nach dessen Ende nicht verfestigen. Die Krise birgt hier vielleicht auch eine Chance zum Umdenken und Umsteuern.“

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