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Park+Ride-Anlage am Bahnhof in Brock

Mehr Zeit für Konzept-Anpassung

Ostbevern

Der Gemeinde Ostbevern wurde nun mehr Zeit eingeräumt, um bezüglich des Baus einer Park+Ride-Anlage am Bahnhof in Brock notwendige Gespräche, unter anderem mit Bezirksregierung und Flächeneigentümer, zu führen und das Konzept anzupassen.

Von Daniela Allendorf

Das anzupassende Konzept für die Park+Ride-Anlage soll zusätzliche Bausteine erhalten, wie zum Beispiel Fahrradabstellanlagen, Ladestationen für E-Mobilität oder Dynamische Fahrgastinformationsanzeiger (DFi). Foto: Daniela Allendorf

Die Fördermittel für den Bau einer Park+Ride-Anlage am Bahnhof in Brock sind bereits bewilligt worden und da eine zeitnahe Umsetzung des Bauvorhabens nicht möglich war, auch schon in Folgejahre verschoben worden. Jüngst wurde die Verwaltung beauftragt, erneut bei zuständigen Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) eine erneute Verschiebung der Mittel anzufragen.

Eine beliebige Mittelverschiebung ist aufgrund der jährlich anfallenden Strafzinsen nicht möglich. Der Gemeinde Ostbevern wurde jedoch mehr Zeit eingeräumt, um notwendige Gespräche, unter anderem mit Bezirksregierung und Flächeneigentümer, zu führen und das Konzept anzupassen“, sagte Bürgermeister Karl Piochowiak in der jüngsten Ratssitzung, was für zustimmendes Klopfen seitens des Gremiums sorgte.

Aus Sicht des NWL sei der Ausbau einer Mobilitätsstation zukunftsweisend, so der Verwaltungschef weiter. Das darauf anzupassende Konzept solle zusätzliche Bausteine erhalten, wie zum Beispiel Fahrradabstellanlagen, Ladestationen für E-Mobilität, Dynamische Fahrgastinformationsanzeiger (DFi). Darüber hinaus sind Barrierefreiheit oder die Verbesserung der Aufenthaltsqualität am und im Umfeld des Bahnhofes Themen.

Für die einzelnen Konzeptbausteine, sofern diese klar voneinander trennbar sind, können beim NWL und bei anderen Fördermittelgebern weitere Förderanträge gestellt werden.

Die verschiedenen Gesprächsteilnehmer hätten darüber hinaus folgende Empfehlungen für die Neuorientierung: Weiterentwicklung des bestehenden Konzeptes zu einer Mobilitätsstation, Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität, Erarbeitung der Konzeptbausteine im Rahmen eines Workshops mit Politik und Mobilitätsplanern, Erstellung eines neuen Konzeptes „Mobilitätsstation Bahnhof Ostbevern“ durch ein fachspezifisches Planungsbüro und Vorstellung des Konzeptes beim NWL im November diesen Jahres.

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