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1000 Exemplare nach nur drei Monaten ausverkauft

„Mein Ostbevern“ ist der Renner

Ostbevern

Damit hatte wohl keiner so richtig gerechnet: Doch passend zum Jahreswechsel ging bei Klaus Brandes das letzte Exemplar von „Mein Ostbevern“ über die Ladentheke. Ein beachtlicher Erfolg, denn insgesamt 1000 Werke wurden gedruckt und erst seit Anfang Oktober zum Kauf angeboten. Da stellt sich die Frage nach einer zweiten Auflage.

Von Daniela Allendorf

Klaus Brandes, Franz-Josef Elberich und Aloys Pohlmann (v.l.) freuen sich über den Erfolg des Buches „Mein Ostbevern“. In nur drei Monaten war das Werk mit einer Auflage von 1000 Exemplaren vergriffen. Foto: privat

Es gibt in der Bevergemeinde fast nichts, was Aloys Pohlmann nicht im Bild festgehalten hat. Einen wahren Schatz an alten Aufnahmen nennt er sein Eigen. Doch auch für die Nachwelt sollten die Bilder erhalten bleiben. Deswegen hat Klaus Brandes sich an die Arbeit gemacht, den Schatz zu heben. Hunderte und aber Hunderte Bilder hat er dafür gesichtet, ausgewählt und zusammengestellt. Fünf Jahre Arbeit steckte das Vorstandsmitglied des Heimatvereins in die Erstellung des Werkes. Damit kam er einem lange gehegten Wunsch von Aloys Pohlmann nach (WN berichteten). Unterstützung gab es von den Kollgen vom Heimatverein und weiteren Beteiligten, die Geschichten und Anekdoten zu dem Bildband mit dem Titel „Mein Ostbevern von 1950 bis 2000“ beisteuerten. „Wir wollten das Buch mit Leben füllen“, sagte Klaus Brandes kurz vor der Vollendung des Werkes dazu.

1000 Exemplare wurden gedruckt

1000 Exemplare wurden nach der Fertigstellung des Werkes Ende des Sommers vergangenen Jahres gedruckt. Dabei seien nicht alle Beteiligten überzeugt gewesen, dass eine so große Anzahl überhaupt verkauft werde, erinnert sich Brandes. Allerdings scheint die Mischung aus alten Ansichten, Geschichten und Wissenswertem zu stimmen und bei den Ostbevernern bestens anzukommen. Passend zum Jahreswechsel war es geschehen und die Zweifler vom Gegenteil überzeugt: „Ich habe den letzten von 1000 Bänden verkauft“, sagt Klaus Brandes, der die gute Nachricht sogleich an Aloys Pohlmann überbrachte. „Er war total aus dem Häuschen“, berichtet Brandes nach dem Treffen, selbst noch beeindruckt von dem Erfolg. Mit diesem Ergebnis habe er nicht gerechnet, habe Pohlmann zugegeben. Und nicht nur, dass alle Exemplare verkauft seien, besonders beachtlich in diesem Zusammenhang sei, dass der Verkauf erst am 1. Oktober begonnen habe und so nach nur drei Monaten nun bereits alle Bücher vergriffen seien.

Sogar in den sozialen Netzwerken wird schon nach Personen gesucht, die bereit sind, ihr erstandenes Exemplar eventuell doch wieder zu verkaufen. Allerdings besteht für alle, die in dieser Zeit noch kein Buch erstanden haben, dies aber gerne noch tun würden, Grund zur Hoffnung, das Werk doch noch in den Händen zu halten. „Ich erstelle zur Zeit eine Reservierungsliste“, sagt Klaus Brandes. Sollte die Nachfrage nach dem Bildband, der auch zahlreiche Erläuterungen und kleine Anekdoten enthält, weiter anhalten, könnte man überlegen, noch eine kleine Auflage nachproduzieren zu lassen, sagt Klaus Brandes.

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