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Erste Planungen laufen

Mobilstationen an der Kirche und am Bahnhof

Ostbevern

Ostbevern soll zwei Mobilstationen bekommen.

-dag-

In Ostbevern sollen zwei Mobilstationen entstehen. Foto: ZVM Bus

Ostbevern könnte die erste Kommune im Kreis Warendorf sein, die mit einer Mobilstation ausgestattet wird. Denn der Kreis Warendorf hat für die Planung von Mobilstationen im gesamten Kreisgebiet das Büro „stadtverkehr“ aus Hilden beauftragt. Eben dieses Büro erarbeitet derzeit auch für die Gemeinde Ostbevern das Mobilitätskonzept.

Bereits am Dienstag hat es einen ersten Ortstermin von Mitarbeitern der Ostbeverner Verwaltung wie dem Büro „stadtverkehr“ gegeben, teilte Bürgermeister Karl Piochowiak in der jüngsten Ratssitzung mit. Dieser Termin habe einer ersten Bestandsaufnahme und ersten Planungsabstimmungen gedient. Demnach könnten in Ostbevern gleich zwei Stationen installiert werden – eine an der Kirche im Dorf, die andere am Bahnhof in Brock.

Zunächst standen bei dem Gespräch die Gestaltung und der stufenweise Ausbau der Mobilstation am Bahnhof auf dem Programm. Anschließend wurde die aktuelle Planung der Hauptstraße erläutert. „Ziel dieser Absprache ist es, die zu installierende Stele in der Ausführungsplanung der Hauptstraße berücksichtigen zu können“, sagte Piochowiak. Gerade dieser frühe Termin sei notwendig gewesen, um Ende November dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) als Fördermittelgeber für die Park+Ride-Anlage ein Grobkonzept für die Mobilstation am Bahnhof vorzulegen und eine weitere Verschiebung der Fördermittel zu beantragen.

Doch was ist so eine Mobilstation genau? Mobilstationen verknüpfen verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort und ermöglichen Fahrgästen so flexibel zwischen ÖPNV, Leihrad, E-Scooter oder Carsharing zu wählen und Angebote miteinander zu verknüpfen. Eine große Stele an den entsprechenden Stationen zeigt übersichtlich, welches der Angebote es vor Ort gibt. Wie genau sich die Station in Ostbevern aufbauen wird, wird jetzt im Feinkonzept erarbeitet.

In diesem Zusammenhang sprach Werner Stratmann (Grüne) auch noch einmal überdachte Fahrradständer an, die bei dem Konzept nicht vergessen werden sollten. Zustimmung gab es da direkt von Bürgermeister Karl Piochowiak, der sagte: „Abstellanlagen müssen Teil des Konzeptes sein und müssen entsprechend mitgedacht werden.“

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