1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Neue Köpfe im Gemeinderat

  8. >

Personelle Veränderungen im vergangenen Jahr

Neue Köpfe im Gemeinderat

Ostbevern

Gleich mehrfach hat sich im vergangenen Jahr die Zusammensetzung des Rates der Gemeinde Ostbevern verändert. Neben privaten Gründen, waren es unter anderem in der CDU die Querelen um die Kita Biberbande, die den einen oder anderen Mandatsträger zum Rückzug bewogen haben.

Von Daniela Allendorf

Die Zusammensetzung des Rates der Gemeinde Ostbevern hat sich in den vergangenen Monaten mehrfach verändert. Foto: Daniela Allendorf

Mit 28 Sitzen im Rat sind die frisch gewählten Vertreter von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen nach der Wahl im September 2020 zusammen mit dem neuen Bürgermeister Karl Piochowiak in die Legislaturperiode gestartet. An der Zusammensetzung hat sich jedoch inzwischen einiges verändert. Waren einige Mitglieder der CDU nach den Querelen um die Kindertagesstätte Biberbande ausgeschieden, waren bei anderen persönliche Gründe Ursache für das Ausscheiden aus dem Gremium.

Die Nachrücker

Doch wer sind die Nachrücker, die inzwischen die Stellen im Gemeinderat besetzen?

14 Sitze stehen der CDU aktuell zu. Vier davon wurden zuletzt neu besetzt: Georg Laumann ist für Hubertus Hermanns gekommen. Der Ostbeverner ist 54 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Neben seinem Beruf als kaufmännischer Angestellter widmet er seine Freizeit dem Schützenverein und dem Radfahren. „Ich habe das Mandat angenommen, weil mich als gebürtiger Ostbeverner die Entwicklung der Ortes immer interessiert hat. An dieser Entwicklung möchte ich aktiv mitwirken“, sagt Laumann.

Für die ausgeschiedene Susanne Lehnert ist Karin Pelz nachgerückt. Die Kinderkrankenschwester ist 45 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Zu ihren Hobbys zählen die Familie, Sport, Reise und Lesen. „Da ich durch meine Kinder schon viel vom Schulleben in Ostbevern mitbekommen habe, möchte ich bei Entscheidungen diesbezüglich mitwirken. Außerdem möchte ich dazu beitragen, dass das Beverbad erhalten bleibt“, sagt Pelz über ihre Pläne bei der Ratsarbeit.

Sandra Wiegert

Sandra Wiegert hat das Mandat von Jannik Reinker übernommen. Die 41-jährige Arzthelferin ist verheiratet und hat zwei Kinder. Ihre Freizeit verbringt sie gerne auf dem Pf

 erderücken oder in ihrem Garten. „Als Bröckerin ist es mir wichtig, dass unser Ortsteil nicht vergessen wird und für junge Familien attraktiv bleibt“, sagt sie zu ihrer Motivation, im Rat mitzuarbeiten.

Oliver Schapmann hat die Position von Bernhard Everwin übernommen. Der IT-Service-Manager ist 51 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Zu seinen Hobbys zählt er Haus und Garten, Golfen, Schwimmen und Reisen. Über seine Motivation zur Ratsarbeit sagt er: „Ich bin stolz auf Ostbevern, und das möchte ich weiterhin sein. Darum engagiere ich mich gerne für diesen Ort.“

Zwei neue Mandatsträger bei den Sozialdemokraten

Die SPD ist im Rat mit vier Mandaten vertreten. Nach dem Ausscheiden von Thomas Manthey und Dajana Dossow übernehmen Sebastian Meyberg und Peter Eisel die Mandate. Sebastian Meyberg ist 32 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter. Neben seinem Beruf als Steuerberater zählt er Literatur, Kochen und Wandern zu seinen Hobbys. Als „Ostbeverner Kind“ möchte er die Aufenthaltsqualität der Ortsmitte steigern, neuen bezahlbaren Wohnraum schaffen und Maßnahmen im Klima- und Umweltschutz intensivieren.

Der 68-jährige Peter Eisel ist geschieden und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Lesen, Reisen und Fotografieren. „Ostbevern ist für mich die Heimat geworden, für die es sich einzusetzen lohnt“, sagt er und möchte sich unter anderem für nachhaltige Finanzpolitik einsetzen.

Hildegard Termühlen

Nachdem bei den Grünen Annette Hengst nach dem Wegzug von Karin Dilling das Mandat übernommen hatte, folgt ihr nun Hildegard Termühlen. Die 59-jährige Geschäftsführerin ist verheiratet, hat drei erwachsene Töchter und zwei Enkelkinder. Zu ihren Hobbys zählt sie Familie, Sport, Politik und die Natur. „Ich möchte mich für ein gutes Miteinander von Verwaltung und Politik einsetzen, sodass im Interesse der Bürger gute Beschlüsse gefasst werden“, sagt sie.

Startseite
ANZEIGE